In Brinkum passiert „kurzfristig nichts“

Neuer Besitzer für Immobilie der Postbank

Brinkum - Von Andreas Hapke. Auf lange Sicht müssen sich die Kunden von dem Finanzcenter der Postbank in Brinkum verabschieden. Wie die Bremer Specht Gruppe gestern mitgeteilt hat, hat sie gemeinsam mit der Papenburger Johann Bunte Bauunternehmung die Immobilie an der Melcherstätte erworben. Über den Kaufpreis wollte die Gruppe keine Angaben machen.

Fest steht: Das Brinkumer Objekt gehört zu insgesamt fünf Immobilien, für die das Joint Venture Bunte/Specht insgesamt elf Millionen Euro hingeblättert hat. In allen Fällen ist die Deutsche Post Immobilien Hauptmieter. Neben Brinkum sind Standorte in Borken (Nordrhein-Westfalen), Delmenhorst, Leer (Niedersachsen) und Norderstedt (Schleswig-Holstein) betroffen. Laut Mitteilung waren Häuser und Grundstücke zuvor im Besitz eines kanadischen Fonds, dem rund 100 Filialen des Brief- und Paketkonzerns gehören.

Mietvertrag der Postbank gilt noch bis Mitte 2020

Nach Angaben von Frauke Meyenberg, in der Specht Gruppe für die Unternehmenskommunikation zuständig, verfügt die Postbank in Brinkum über einen langfristigen Mietvertrag bis Mitte 2020. Danach bestehe noch eine mehrjährige Option. „Von einer baldigen Schließung der Filiale kann aus unserer Sicht keine Rede sein. Wie die Postbank das sieht, wissen wir natürlich nicht“, sagte Meyenberg auf Nachfrage. Ob das Kreditinstitut von seiner Option Gebrauch macht, war am Mittwoch nicht zu erfahren.

Das Objekt an der Melcherstätte hat eine Grundstücksgröße von 3742 Quadratmetern, die Mietfläche des bestehenden Gebäudes beträgt 761 Quadratmeter. Für die beiden Firmen ist die verkehrsgünstige und zentrale innerörtliche Lage der Fläche interessant, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Dort würden sich diverse Möglichkeiten für spannende Projektentwicklungen im Bereich Wohnen, Handel und Gewerbe ergeben.

Über genauere Pläne für die künftige Gestaltung der Fläche könne sie noch keine Angaben machen, sagte Meyenberg und fügte hinzu: „Wir werden zu gegebener Zeit ein standort- und marktgerechtes Entwicklungskonzept vorlegen, das wir eng mit der Kommune abstimmen werden.“

Rubriklistenbild: © Sigi Schritt

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