Gemeinde lässt Straßen sanieren

Neuer Asphalt und breiterer Fußweg

Der Gehweg an der Bahnhofstraße hat bereits eine neue Pflasterung erhalten und wurde um einen Meter verbreitert. - Foto: jeh

Stuhr - Von Sandra Bischoff. Der Zahn der Zeit nagt an den Stuhrer Gemeindestraßen. „Straßen nutzen sich ab, und wir als Kommune müssen die Verkehrssicherheit aufrechterhalten“, erklärt Benno Arens vom Fachdienst Hoch-, Tief- und Landschaftsbau im Rathaus auf Anfrage. Ab nächster Woche hat die Verwaltung einige Straßen in Moordeich sowie eine in Brinkum auf dem Zettel.

Ab Montag, 31. Oktober, rücken die Bauarbeiter an, um die geschädigten Asphaltschichten der Mainstraße, Wupperstraße, Niddastraße und Erftstraße zu sanieren. „Diese Straßenzüge muss man quasi in einem Paket sehen, gehen sie doch bis auf eine alle ineinander über“, sagt Arens.

Die ausführende Firma Petershagen aus Delmenhorst fräst die vorhandene Asphaltschicht ab, um dann eine neue Decke aufzubringen. Zudem beseitigen die Mitarbeiter laut Arens grobe Schäden an den Rinnen und Bordsteinen.

Während der Sanierung stehen die Straßen den Verkehrsteilnehmern nur eingeschränkt zur Verfügung, teilt die Verwaltung mit. Dies gilt sowohl für das Halten als auch für das Parken der Autos. In Absprache mit der Baufirma wird der Halteverbotsbereich jedoch nur von Montag bis Freitag von 6 bis 18 Uhr eingerichtet.

So lange die Bordsteine repariert werden, kämen die Anwohner zu ihren Grundstücken, sagt Arens. „Wir informieren darüber, an welchem Tag die Asphaltdecke aufgebracht wird. Dann sind Zufahrten nicht möglich.“ Fußgänger können den Bereich passieren.

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 18. November. Im gleichen Zeitraum erhält auch die Brinkumer Hüdepohlstraße eine neue Asphaltdecke. Die Arbeiten dort und in Moordeich schlagen mit etwa 100 000 Euro zu Buche.

In regelmäßigen Abständen listet die Verwaltung laut Arens Straßen auf, die ihrer Meinung nach am dringendsten saniert werden müssen, die Politik entscheidet darüber. Bei Frostschäden rücke oft erst der Baubetriebshof an, um die größten Löcher provisorisch zu reparieren. Die endgültige Sanierung bei größeren Schäden übernehmen Baufirmen.

Im Haushalt der Gemeinde ist laut Arens jedes Jahr ein variabler Betrag für die Sanierung der Gemeindestraßen sowie der Fuß- und Radwege eingestellt. Der Straßenzustand ist laut Arens zwar in Ordnung, „aber wir müssen jedes Jahr etwas machen“.

Seit einer guten Woche sanieren Bauarbeiter den Fußweg der Bahnhofstraße zwischen „Am Stuhrgraben“ und „An den Roden“. Das vorhandene Pflaster wurde aufgenommen und neues verlegt. Im gleichen Zug wird der Gehweg, der für Radfahrer frei ist, um einen Meter auf 2,50 Meter verbreitert. Auch dort ist geplant, dass die Arbeiten am 11. November beendet sind.

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