Politiker für Vorentwurf des B-Plans

Neue Kita kommt nach Neukrug

Auf dieser landwirtschaftlichen Fläche an der Neukruger Straße sind eine Kita und Wohnbebauung geplant. - Luftbild: Gemeinde

Stuhr - Von Andreas Hapke. Auf der Suche nach einem Standort für die zusätzliche Kindertagesstätte für die Ortsteile Seckenhausen, Heiligenrode und Groß-Mackenstedt ist die Gemeinde in Neukrug fündig geworden. Den Vorentwurf des Bebauungsplanes, der auch Wohnbebauung und gewerbliche Nutzung vorsieht, haben die Mitglieder des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Umwelt am Donnerstagabend einstimmig abgesegnet.

Nach Auskunft von Stadtplaner Christian Strauß hat die Gemeinde mehrere Alternativen geprüft. Das vom Dahlienweg und der Kreisstraße 112 (Neukruger Straße) begrenzte Grundstück habe in der städtebaulichen Bewertung – etwa hinsichtlich der verkehrlichen Situation und des Eingriffs in Natur und Landschaft – am besten abgeschnitten. Zurzeit wird es noch landwirtschaftlich genutzt.

Für Kita, Wohnbebauung und Gewerbe sind in dem Mischgebiet 3,3 Hektar vorgesehen. Insgesamt überplant die Gemeinde rund vier Hektar, das Wohngrundstück der Verkäufers mit Nebengebäuden und Hofwald gehört dazu. Grund: Die Gemeinde sichert auf diese Weise das Vorhaben des Besitzers, in dem Wald einen Hochseilklettergarten zu betreiben, planungsrechtlich ab.

Bei 40 Stellplätzen für den Kindergarten erwartet Rathausmitarbeiterin Anke Geppert „viel Verkehr, wenn die Kinder gebracht und abgeholt werden“. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr habe eine Erschließung des Grundstücks ausschließlich über die Neukruger Straße genehmigt, und zwar in Höhe des gegenüberliegenden Anemonenwinkels. Die übrigen anliegenden Straßen seien für die Anbindung eines so großen Neubaugebietes mit Kita ungeeignet. Weitere direkte Zufahrten von der K 112 seien aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht erlaubt.

Auf Nachfrage eines Bürgers, warum die Gemeinde die Kita nicht an der Straße „Am Fuchsberg“ ansiedele, sagte Strauß: „Wir suchen nach geeigneten und verfügbaren Flächen.“ Die Bereitschaft von Landwirten, ihre Flächen abzugeben, sei gesunken. „Außerdem wollten wir ein Grundstück nahe Seckenhausen“, fügte die CDU-Ratsfrau Gudrun Klomburg hinzu. „Dort gibt es Bedarf.“

Die Mehrzahl der Sprösslinge, die zurzeit nicht wohnortnah betreut werden können, stammen aus Seckenhausen, Heiligenrode und Groß-Mackenstedt. „Wir sprechen hier von rund 40 Kindern“, sagte Frohburg, Fachdienstleiterin Bildung, Jugend und Sport, gestern auf Nachfrage dieser Zeitung.

Deshalb hatte der Rat die Verwaltung im Dezember vergangenen Jahres damit beauftragt, für diese Ortsteile den Bau einer viergruppigen Kita zu planen. Die Einrichtung soll zwei Krippen- und zwei Kindergartengruppen betreuen. Optional möge das Rathaus den Bau eines fünften Gruppenraumes untersuchen.

Laut Frohburg soll die Kita im Laufe des Kindergartenjahrs 2017/18 in Betrieb gehen. „Dass dies schon zu Beginn klappt, ist nicht sehr wahrscheinlich.“

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