2018 „Lange Nacht der Jugend“ geplant

Neuauflage des Seebebens im Jahr 2019

Stuhr - Von Andreas Hapke. Frohe Kunde für die Jugendlichen aus Stuhr und Umgebung: Nach fünfjähriger Pause wird es 2019 wieder ein Seebeben am Silbersee geben. Dies hat Hans Schüler vom Team Jugend gestern auf Nachfrage mitgeteilt. Das Festival mit fünf Bands und freiem Eintritt hatte in den Jahren 2012 und 2014 jeweils 500 bis 600 Jugendliche an den Strand gelockt.

Bei den Verantwortlichen der DLRG-Ortsgruppe Stuhr sorgt die Ankündigung für gute Laune: „Wir hören immer wieder von den Badegästen, dass es hier ja ganz schön sei, aber ansonsten nicht so viel passiere“, sagt Detlef Ferling, einer der beiden technischen Leiter der Gruppe.

Eigentlich war das Comeback der Veranstaltung schon für 2018 vorgesehen. Dass sich die Jugendlichen noch ein Weilchen länger gedulden müssen, hat einen guten Grund: Im kommenden Jahr genießt ein gemeinsames Projekt der in der Win-Region zusammengeschlossenen Nordkreiskommunen Priorität, die „Lange Nacht der Jugend“. Laut Schüler geht das Event nach Bremer Vorbild am 9. November in allen fünf beteiligten Gemeinden über die Bühne, in Stuhr ist dafür das Rathaus vorgesehen. Über das genaue Konzept und Förderanträge wollen die kommunalen Vertreter gemeinsam mit Win-Regionalmanager Michael Wenzel am 16. Januar 2018 beraten. Auch wenn Zuschüsse fließen sollten: „Seebeben und ,Lange Nacht der Jugend’ wären innerhalb eines Jahres nicht zu stemmen gewesen, auch nicht personell“, so Schüler.

Tod von Helmut Frank wirft Pläne über den Haufen

Das Seebeben sollte ursprünglich alle zwei Jahre im Terminkalender stehen, doch mit dem Tod von „A Heart for Stuhr“-Veranstalter Helmut Frank habe 2016 der Truck mit der Bühne kurzfristig nicht mehr zur Verfügung gestanden, erklärt Schüler. In der Folge wurde das Festival auf 2018 vertagt und dann auf 2019 verschoben.

Künftig ist wieder ein zweijähriger Rhythmus vorgesehen, und auch die bewährte Form soll weitestgehend unverändert bleiben. Neben den Auftritten von Bands aus der Region zählen im Rahmenprogramm vor allem Aktionen Stuhrer Vereine dazu. Die Kunstschule etwa hatte seinerzeit ein Graffiti-Angebot beigesteuert, die DLRG Spiele im Wasser. Es gab Beachvolleyball, einen Feuerspucker und einen Bereich zum Chillen.

Während das Seebeben unter Federführung des Teams Jugend steht, könnte es in den Jahren dazwischen eine kleinere Veranstaltung am Silbersee geben, für die die DLRG verantwortlich zeichnet. Ferling hatte zunächst an einen Veranstalter gedacht, der auch in Schwimmbädern aktiv ist, doch das sei zu teuer. Jetzt denkt er über ein Spielemobil nach. „Wenn wir im wechselnden Rhythmus etwas für die kleinen und großen Jugendlichen machen könnten, wäre das toll.“

Rubriklistenbild: © dpa

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