Gemeinde erweitert Kindertagesstätten in Varrel und Groß Mackenstedt

Millionen für die kleinsten Stuhrer

Nach mehr als 20 Jahren Betrieb hat die Kindertagesstätte in Groß Mackenstedt einen Anbau bekommen.
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Nach mehr als 20 Jahren Betrieb hat die Kindertagesstätte in Groß Mackenstedt einen Anbau bekommen.

Stuhr – Rund 2,6 Millionen Euro hat die Gemeinde Stuhr für ihre jüngsten Bürgerinnen und Bürger in die Hand genommen und die Kindertagesstätten in Groß Mackenstedt und am Varreler Feld erweitert. In Groß Mackenstedt steht der Anbau bereits, die Arbeiten in Varrel will die Gemeinde bis Ende Januar abschließen. Die Zahl der Stuhrer im Krippen- und Kindergartenalter steige, sagt Bürgermeister Stephan Korte. Deshalb baue die Kommune das Betreuungsangebot weiter aus.

Den Anbau der Kindertagesstätte am Schnepfenweg in Groß Mackenstedt beschloss der Gemeinderat im September 2019, in diesem Frühjahr begannen die Bauarbeiten an dem Gebäude aus den späten 1990er-Jahren.

„Die Klinkersteine von damals und die Fenster gibt es heutzutage nicht mehr auf dem Markt“, berichtet Hajo Giesecke, Fachbereichsleiter für Bau, Recht und Ordnung im Stuhrer Rathaus. Die Planer hätten daher gar nicht erst versucht, den Anbau optisch an die vorhandene Bausubstanz anzupassen, sondern bewusst die Flucht nach vorn angetreten: Die dunkle Farbe des neuen Traktes und die bernsteinfarbenen Fenster setzten ganz bewusst einen Kontrast zum Hauptgebäude, sagt Giesecke.

Wie das vorhandene Gebäude erstreckt sich der Anbau über zwei Geschosse, bietet einen zusätzlichen lichtdurchfluteten Gruppenbereich mit Wasch- und Umkleideraum. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich über einen erweiterten Sozialtrakt mit größerer Küche als bisher. Im neuen Eltern-Café können sich Mamas und Papas aufhalten, während sich ihre Kleinen an den Alltag in der Kita gewöhnen. Sie bietet nun Platz für 15 weitere Kinder im Alter von unter drei Jahren.

Einschließlich Mobiliar berappt die Gemeinde rund 1,1 Millionen Euro für den Anbau in Groß Mackenstedt. 180 000 Euro habe das Land als Fördermittel hinzugeschossen, sagt Kerstin Frohburg, Fachbereichsleiterin für Bildung, Soziales und Freizeit bei der Gemeinde Stuhr. Für den Anbau am Varreler Feld kalkuliert sie mit 1,5 Millionen Euro, 360 000 Euro überweise das Land aus seinem Fördertopf. „Damit haben wir den Kostenrahmen eingehalten“, betont Bürgermeister Korte.

Ein Wermutstropfen bleibt aber vorerst: Für die Kita in Varrel konnte die Gemeinde noch kein zusätzliches Personal gewinnen. Der Arbeitsmarkt sei leer.

Von Burkhard Peters

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