Fußball-Feriencamp in Seckenhausen

Wo „Messi“ und „Fritz“ zusammen Pizza essen

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Vormittags üben die jungen Fuballer verschiedene Techniken.

Seckenhausen - Durch den Speisesaal des Sport- und Gesundheitszentrums Seckenhausen dringt lautes Lachen und Schwatzen. 34 Kinder im Alter von fünf bis 14 Jahren, gekleidet in bunte Trikots und mit Sportschuhen an den Füßen, sitzen an den Tischen und lassen sich ihr Mittagessen schmecken: Pizza, serviert von den freiwilligen Helferinnen der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst.

Es sind die Teilnehmer des Fußball-Feriencamps, deren gute Laune auch das regnerische Wetter nicht trüben kann. Außerdem gibt es gerade wichtige Fragen zu klären: „Wer ist für Düsseldorf?“, fragt ein Junge. „Ich mag Barcelona!“, schallt es als Antwort. „Ich mag Manchester.“ Aber es gibt auch noch echte Lokalpatrioten: „Ich mag Seckenhausen!“

Dirk Hofmann von der TSG lächelt. Er leitet das Camp, das nun schon zum fünften mal angeboten wird. Und obwohl er in den fünf Tagen nicht nur Aufpasser und Trainer, sondern auch wahlweise Seelentröster, Jacke-Zumacher und Weg-zur-Toilette-Weiser ist, hat er immer noch Freude daran. „Hier steht der Spaß im Vordergrund, nicht die Leistung. Vormittags werden verschiedene Dinge geübt und nachmittags spielen wir Champions League oder Weltmeisterschaft. Das kommt bei den Kindern immer gut an.“ An diesem Vormittag haben sie bereits das DFB-Fußballabzeichen gemacht. Da geht es um Technik, also köpfen, flanken, passen oder dribbeln.

Anfänger und Club-Spieler vereint

Unter den vielen kleinen „Lewandowskis“, „Messis“ und „Fritz’“ sind Kinder, die im Verein spielen und welche, die zum ersten Mal mit dem runden Leder in Kontakt kommen. Einige sind „Wiederholungstäter“ und besuchen seit vier Jahren das Camp, andere stoßen noch nach dem Start dazu, weil sie davon gehört haben. Auch zwei Flüchtlingskinder sind diesmal dabei. Das Angebot des Ferienprogramms ist beliebt: 35 bis 40 Teilnehmer sind immer dabei. Die Kunst sei, all diesen unterschiedlichen Kindern mit ihren Eigenschaften und Bedürfnissen gerecht zu werden. Aber bisher habe das immer gut geklappt, sagt Hofmann.

Ein kleiner „Lewandowski“ kommt zu Hofmann. „Spielen wir jetzt weiter?“ Hofmann nickt: „Geht schon mal raus und macht euch warm.“ Und kaum wuseln die Nachwuchsfußballer auf den grünen Rasen, beschließt der Regen, eine Pause einzulegen und die Sonne kommt raus. Scheint so, als wäre Petrus Fußballfan – oder eben Seckenhauser.

juk

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