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Mensabau der Grundschule Moordeich: Eröffnung voraussichtlich im Juni

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Von: Edgar Haab

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Als Speiseraum soll dieser Gebäudeteil in der neuen Mensa der GS Moordeich genutzt werden. Bei einer Besichtigung wurden (v.l.) Ann-Kathrin Dannemann, Fachdienstleitung Bildung, Jugend und Sport und Bürgermeister Stephan Korte von Architekt Thomas Bode durch die Räume geführt.
Als Speiseraum soll dieser Gebäudeteil in der neuen Mensa der GS Moordeich genutzt werden. Bei einer Besichtigung wurden (v.l.) Ann-Kathrin Dannemann, Fachdienstleitung Bildung, Jugend und Sport und Bürgermeister Stephan Korte von Architekt Thomas Bode durch die Räume geführt. © Rainer Jysch

Der Neubau der Mensa an der Grundschule Moordeich schreitet voran. Architekt und Bürgermeister zeigen sich mit dem Stand der Dinge zufrieden - und stellen eine Eröffnung im Sommer in Aussicht.

Stuhr – Was macht eigentlich der Neubau der Mensa der Grundschule Moordeich? „Unser Baufortschritt liegt genau im Plan. Die neuen Räume werden im Juni 2022 bezugsfertig sein“, berichtet Thomas Bode als zuständiger Architekt.

Innerhalb eines halben Jahres ist hinter der Sporthalle auf der freien Grundstücksfläche der Grundschule Moordeich, auf der Bürgermeister Stephan Korte Ende Juni 2021 mit dem ersten Spatenstich symbolisch den Auftakt der Bauarbeiten begonnen hat, schon viel passiert: An das Bestandsgebäude der Schule fügt sich jetzt ein zweigeschossiger Anbau an. Im Erdgeschoss wird mit drei Speiseräumen und einer Großküche der neue Mensabereich Einzug halten. Im Obergeschoss werden neben Räumen für Differenzierung, Sprachförderung, Krisenintervention und Lernmitteln, zwei zusätzliche allgemeine Unterrichtsräume entstehen.

Auf diese Weise reagiert die Gemeinde Stuhr auf steigende Schülerzahlen in Moordeich, die aktuell die Kapazitätsgrenze der Grundschule Moordeich erreicht haben. Darüber hinaus werden die Moordeicher Grundschülerinnen und Grundschüler zukünftig in der schuleigenen Mensa essen können. Bislang gehen sie täglich in die Mensa der benachbarten Lise-MeitnerSchule, KGS Stuhr-Moordeich. Doch auch dort stößt man langsam an die Kapazitätsgrenzen. Die Grundschule Moordeich ist die letzte Grundschule im Stuhrer Gemeindebereich ohne eigene Mensa.

Dach ist gedeckt, Fenster sind drin

Die Verblend- und Fassadenarbeiten des Anbaus sind nahezu abgeschlossen. Sobald das Wetter wieder trockener und wärmer wird, stehen die letzten Verfugearbeiten an, gibt die Gemeindeverwaltung bekannt. Darüber hinaus wurden die Dachdeckerarbeiten abgeschlossen und auch die Fenster sind bereits eingebaut. Auch zwischen Weihnachten und Neujahr war auf der Baustelle Betrieb. „Wir haben die Innenputzarbeiten fertiggestellt“, berichtet Thomas Bode und ergänzt „Die Sanitär- und Heizungsinstallationen sind ebenfalls fertig. In der nächsten Woche hält der schwimmende Estrich Einzug – eine Punktlandung laut Bauzeitenplan. Nach der Trocknungsphase werden in einem weiteren Schritt die Malerarbeiten und die Verlegung der Bodenbeläge folgen.“

Neben weiteren Innenausbauten schließen sich der Einbau der Großküche sowie die mobiliare Ausstattung der neuen Räume an.

Noch ist der große Baukran zu sehen. Doch der hat bald ausgedient. Ende Januar soll er abgebaut werden. „Hier werden wir die Zeugnisferien nutzen, um den Ablauf des Schulbetriebes nicht unnötig zu stören“, berichtet Thomas Bode. Die Grundschule Moordeich wird aller Voraussicht nach im Frühsommer die Türen der neuen Räume öffnen können. Auch Ann-Kathrin Dannemann, Fachdienstleitung Bildung, Jugend und Sport der Gemeinde Stuhr, zieht eine positive Zwischenbilanz: „Wir liegen in den geplanten Kosten. Es wird alles so klappen, wie wir es uns bei Baubeginn ausgemalt haben.“

Es ist eine sehr glückliche Nachricht für die Gemeinde, dass wir das Ziel erreichen und ein erheblicher Teil der Kosten übernommen wird. Es ist aber auch eine gute Nachricht für die Schule, denn durch die kurze Bauphase wurde der Schulalltag nur kurz gestört.

Stephan Korte, Bürgermeister

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme werden rund 1,965 Millionen Euro betragen. Für den ersten Bauabschnitt der Mensa erhält die Gemeinde Stuhr aus dem Förderprogramm des Infrastrukturausbaus der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder finanzielle Zuwendungen aus Bundes- und Landesmitteln in Höhe von 718 000 Euro. Bürgermeister Stephan Korte freue sich über den Stand der Arbeiten: „Oft wurde die Frage gestellt, ob wir die strikte Zeitvorgabe der Fördergeld-Geber einhalten können. Es ist eine sehr glückliche Nachricht für die Gemeinde, dass wir das Ziel erreichen und ein erheblicher Teil der Kosten übernommen wird. Es ist aber auch eine gute Nachricht für die Schule, denn durch die kurze Bauphase wurde der Schulalltag nur kurz gestört.“

Von Edgar Haab

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