Gewerbeschau: Aufbau hat begonnen

Marktmeister rollt den roten Teppich aus

Marktmeister Jürgen Schmidt hat nicht nur die Pläne, sondern auch den Aufbau der Zelte für den 13. Stuhrer Frühjahrs- und Gewerbemarkt auf dem Festplatz an der Bassumer Straße in Brinkum fest im Blick. - Foto: Ehlers

Brinkum - Von Sandra Bischoff. Mit Jürgen Schmidt ist derzeit kein Gespräch möglich. Pausenlos klingelt das Mobiltelefon des Marktmeisters der Stuhrer Gewerbeschau. In den meisten Fällen sind es die Aussteller, die noch Fragen zum Ablauf haben. „Man kriegt im Moment kein Bein an den Boden“, sagt der 67-Jährige.

Die Vorbereitungen für den 13. Frühjahrs- und Gewerbemarkt auf dem Festplatz an der Bassumer Straße gehen in die Endphase, am kommenden Freitag wird die dreitägige Schau um 13 Uhr mit geladenen Gästen eröffnet.

Donnerstagmorgen sind die Zeltbauer angerückt. „Früher als erwartet, aber bevor sie ihr Material irgendwo zwischenlagern, sind sie direkt nach Brinkum gekommen“, sagt Schmidt. Insgesamt 3 200 Quadratmeter Fläche steht den Ausstellern in den Zelten zur Verfügung. Mit dem Außengelände kommen die Organisatoren, die Interessengemeinschaft Stuhrer Unternehmen (Isu) und die Brinkumer Interessengemeinschaft (Big), auf 15 000 Quadratmeter.

Bis Dienstagmittag sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann geht es daran, die Standeinteilungen vorzunehmen. „Wir grenzen in den Zelten die Standflächen ein und legen einige auch mit Teppich aus“, erklärt Schmidt. „Die Zelte sind mit 15 beziehunsgweise 20 Metern Breite und 50 Metern Länge wahnsinnig groß. Wenn sie so leer sind, frage ich mich immer, wie sie voll werden sollen“, sagt Schmidt schmunzelnd. Bei 131 Ausstellern, die sich angemeldet haben, sollte das aber kein Problem werden. Schmidt ist mit der Zahl zufrieden. Vor drei Jahren waren es 15 weniger.

Ab Mittwochmittag dürfen die Unternehmen, Vereine und Verbände mit der Einrichtung ihrer Stände beginnen. „Freitagmorgen sollten möglichst nur noch Restarbeiten zu erledigen sein.“ Denn dann werden die Besucherwege auf 1 200 Quadratmetern mit zwei Meter breiten, roten Teppichbahnen ausgelegt. „Wir wollen der Geschichte ein bisschen Niveau verpassen.“ Dazu ist Schmidt mit seinem Team am Freitagmorgen um 4 Uhr vor Ort. „Um 12 Uhr fahre ich schnell nach Hause, um mich umzuziehen, und um 13 Uhr ist die Eröffnung mit den geladenen Gästen, das wird ein langer Tag.“ Während der Veranstaltung ist er tagsüber ebenfalls Ansprechpartner bei Sorgen und Nöten.

Aber schon jetzt, eine knappe Woche vor dem Startschuss, ist der 67-Jährige morgens ab kurz nach 7 Uhr bis mindestens 20 Uhr auf dem Festplatz anzutreten. „Die Tage werden länger, je näher die Eröffnung rückt.“ Nervös ist der Marktmeister indes nicht. „Dazu mache ich das schon zu lange, das ist meine vierte Schau.“ Und das soll auch seine letzte sein.

Weil der Aufwand für die Organisation einer solchen Veranstaltung sehr groß ist, gibt es laut Schmidt Überlegungen, die 14. Auflage nicht schon in drei, sondern erst in vier Jahren über die Bühne gehen zu lassen. „Dann bin ich 71, das muss ich dann ehrlich gesagt nicht mehr haben.“

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