Margrit Wieben hört als Kursleiterin auf

„Mit viel Elan ging sie die Arbeit an“

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Margrit Wieben (l.) mit ihrem Apfelbaum, in der mittleren Reihe (r.) sitzt ihre Nachfolgerin Ute Sanders.

Heiligenrode - „Wir alle steigen froh und heiter empor auf unsrer Lebensleiter“ – und bei allen Stufen würde das körperliche Training mit Turnen und Gymnastik so manches erleichtern, berichtete Margrit Wieben humorvoll an ihrem letzten Übungstag. Nach über 30 Jahren als Kursleiterin in der Sportgruppe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Heiligenrode hat Margrit Wieben nun aus Altersgründen Abschied genommen. Das war den Teilnehmern nach der Übungseinheit eine kleine Feier in der Turnhalle und im Gemeindehaus wert. Gleich drei Gruppen verabschiedeten sich von ihrer engagierten Kursleiterin, die bei jedem Wetter stets vorbildlich mit dem Rad aus Neukrug nach Heiligenrode kam.

„Ich brauche deine Hilfe, denn ich kann noch nicht ganz alleine laufen“, bat Nachfolgerin Ute Sanders um ein wenig Unterstützung bei der Übergabe.

„Mit viel Freude und Elan ging sie ihre Arbeit an“, dichtete Ute Sanders eine bekannte Melodie für die Jubilarin um – und der ganze Gemeindesaal sang mit. Als Dankeschön für ihren langjährigen und ehrenamtlichen Einsatz in Sachen Gesunderhaltung erhielt Margrit Wieben von den Gruppen einen Apfelbaum der Marke „Jubiläumsapfel“, der im heimischen Garten einen guten Platz finden dürfte. Zum Probieren gab es schon mal ein dickes Exemplar. „Das reicht für heute als Mittagessen“, sagte Margrit Wieben, die sich noch nicht ganz aus dem DRK-Programm zurückzieht. Die Heigler will sie mittwochs weiter betreuen.

Den Dienstag wird Nachfolgerin Ute Sanders etwas anders gestalten. Aus den bisher drei Angeboten werden zwei, wobei sich die „Stehgruppe“ in der Turnhalle der Grundschule trifft und die „Sitzgruppe“ weiterhin im Gemeindehaus übt. Angesprochen sind nicht nur die Frauen, auch Männer im Seniorenalter sind bei beiden Angeboten gerne gesehen. Die Übungen zielen auf sämtliche Bereiche des Körpers ab, sie fördern das Gleichgewicht und sagen der Osteoporose den Kampf an.

Darüber hinaus kommt die Geselligkeit über das ganze Jahr hinweg nicht zu kurz. Beliebt sind die Weihnachtsfeier, das Stiftungsfest im Herbst und der Kaffeenachmittag mit Spaziergang durch die Natur. Auf diese Weise spannt die Ortsgruppe des DRK Heiligenrode seit 37 Jahren erfolgreich einen Bogen zwischen Gesundheit und Klönschnack.

ak

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