Manfred Popken regiert Freischützen Malsch

Neuer König erst einmal sprachlos

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Fototermin bei den Freischützen: (hinten v.l.) Leni Funke, Karl Heinz Funke, Carsten Meyer, Vorsitzender Rolf Kniemeyer und Erich Weber sowie (vorne v.l.) Kinder-König Collin Daum, Annegret Popken, König Manfred Popken und Jugendkönig Christoph Reuter.

Malsch - Ein überraschendes Ergebnis brachte für die Freischützen Malsch sowie den Betroffenen selber die Proklamation der neuen Majestät. Carsten Meyer, Favorit auf den Thron, wurde stolzer „Vize“, für Manfred Popken dagegen sprang die Königskette heraus. Sprachlos stand der neue Würdenträger erst einmal in der Runde, dann bat er seine Ehefrau zum Ehrentanz aufs Parkett.

Ein Fest wie aus dem Bilderbuch, das heißt mit herrlicher Augustsonne am wolkenlosen Himmel, haben die Freischützen am Sonnabend und Sonntag gefeiert. Im 111. Jahr ihres Bestehens hatten sie die Veranstaltung um einen Tag auf Sonnabend vorgezogen und dafür den Montag als Festtag gestrichen.

Karussell, Schieß- und Essbuden waren auf der Schützenwiese unter den uralten, Schatten spendenden Bäumen gut besucht. Das Kinderspektakel der Familie Witte zog fast 100 kleine Teilnehmer an.

Lang wurde die Nacht der Malsch-Party mit fetziger Musik von DJ Stephan Kohlmann am Sonnabend. Am Sonntag übernahm Stephan Teich mit seinem „Happy Solo Orchestra“, das sich einem Mix aus Oldies und Schlagern verschrieben hat.

Vor den Schwof hatten die Organisatoren die Proklamation des neuen Schützenhauses gesetzt. Das Musikerduo Sabine und Michael zog zu den Klängen von Trompete und Akkordeon die Grünröcke hinter sich her, sie nahmen Aufstellung unter dem Zeltdach. Wegen der Öffnung des Vereins für Frauen waren die Männer vielleicht das letzte Mal unter sich.

Vereinsvorsitzender Rolf Kniemeyer dankte den vielen fleißigen Helfern und begrüßte die Königshäuser aus Stuhr, Fahrenhorst und Heiligenrode. Beim Schießen um ein nagelneues Fahrrad hatte Stephan Weber die Nase vorn. Unter großem Applaus drehte er mit dem gewonnenen Drahtesel eine Ehrenrunde. Aus dem Wettkampf der Jugendlichen war Christoph Reuter als Sieger hervorgegangen, er freute sich über ein I-Pad.

Nach dem „Abtakeln der Könige“, wie Kniemeyer humorvoll den Machtverlust bezeichnete, wurde es spannend im vollen Festzelt. Los ging es mit den Kindern, bei denen sich nun Collin Daum König nennen darf. Ihm zur Seite steht Vize Paul Knüppelmeyer. Die Jugendbildscheibe ergatterte Christoph Reuter, der auch neuer Jugendkönig ist. Sein Vize heißt Julian Lübben. Den Wettbewerb der ehemaligen Könige gewann Erich Weber, Alterskönig Karl Heinz Funke erhielt den Seniorencup.

bt

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