Lise-Meitner-Schule bietet als Ganztags-AG Reitunterricht an

Schritt, Trab und Galopp auf dem Stundenplan

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Das Glück der Erde – die Moordeicher Schülerinnen lernen während der Schulzeit reiten.

Stuhr - Von Sandra Bischoff. In der Lise-Meitner-Schule lernen die Kinder nicht nur Englisch und Algebra, sondern auch reiten. Wenn sie denn mögen. Im Rahmen des Ganztagsangebots schwingen sich Schüler montags und donnerstags beim Reiterverein Stuhr aufs Pferd.

„Vor drei Jahren standen Mädchen bei mir vor der Tür und fragten, ob die Schule nicht eine Reit-AG einrichten könnte“, erinnert sich der didaktische Leiter Josef Fittkau. Er fand die Idee gut, nahm Kontakt zum Reiterverein Stuhr auf, und die Arbeitsgemeinschaft war geboren.

Mittlerweile ist sie so stark nachgefragt, dass nicht genügend Schulpferde zur Verfügung stehen. 23 Mädchen der Jahrgänge fünf bis sieben steigen zweimal in der Woche aufs Pferd und lassen sich von Reitlehrerin Martina Monsig die richtige Zügelhaltung und den perfekten Dressursitz zeigen.

Wie zum Beispiel Juliane aus der sechsten Klasse, die in der AG ihre ersten Reiterfahrungen macht. Charleen hingegen ist schon fast ein alter Hase. „Seit ich sechs Jahre alt bin, reite ich in diesem Verein“, sagt sie, Ihr Lieblingspferd ist Advokado. „Der ist so schön ruhig beim Reiten.“

Reitlehrerin Martina Monsig hat indes ihre Augen überall. Schon beim Satteln geht sie von Pferd zu Pferd. „Warum ist da nur eine Bandage dran?“, fragt sie eines der Mädchen und hilft einem anderen, das Pferd richtig aufzutrensen.

Im Dressurviereck draußen vor der Halle reiten die Mädchen als Abteilung im Schritt, Trab und Galopp hintereinander. Auch dort ist oft noch Hilfe gefragt: „Martina, meine Steigbügel sind zu lang!“, „Martina, kann ich eine Gerte haben?“, schallt es aus allen Ecken, während die Trainerin bei anderen die Haltung korrigiert.

„Diese Kooperation ist für uns eine gute Ergänzung“, sagt der Vorsitzende Dieter Brümmer. Die Reitstunden für die Moordeicher Schülerinnen passten zeitlich gut in den Hallenplan des Vereins. „Und die neun Schulpferde werden dann ebenfalls ausgelastet.“

Das Angebot ist für die Kinder kostenlos. Über ein Förderprogramm der Reiterlichen Vereinigung sind sie zudem alle mit Helmen ausgestattet worden.

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