108 Aussteller im und am Rathaus

Weihnachtsmarkt in Stuhr: Lichterglanz und verlockende Düfte

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Die Instrumentalisten der Musikfreunde der Gemeinde Stuhr übernehmen traditionell den musikalischen Auftakt beim Weihnachtsmarkt.

Stuhr - „Alle Jahre wieder“ ist nicht nur der Titel eines bekannten Weihnachtsliedes, sondern auch das Motto des Stuhrer Weihnachtsmarkts, der immer für das dritte Adventswochenende einlädt. Bereits zum 32. Mal ging am Samstag und Sonntag der allseits beliebte Markt über die Bühne, organisiert von der Interessengemeinschaft Stuhrer Unternehmen (Isu) und der Gemeinde Stuhr.

Zahlreiche Besucher aus nah und fern nutzten die Gelegenheit, sich im Rathaus und auf dem Außengelände mit Leckereien zu verwöhnen und aus dem reichhaltigen Angebot an kunsthandwerklichen Arbeiten das eine oder andere Geschenk für sich selbst oder andere zu erstehen. Auch ein abwechslungsreiches kulturelles Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und Unterhaltung fehlte nicht.

Die trockene Witterung mit Sonnenschein und nur mäßigem Wind lockte bereits vor der offiziellen Eröffnung des Markts am Samstag etliche Gäste nach Stuhr. „Mit Lichterglanz, weihnachtlicher Musik und verlockenden Düften verbreitet der Stuhrer Weihnachtsmarkt eine besonders schöne weihnachtliche Stimmung“, sagte die stellvertretende Bürgermeisterin Sigrid Rother in ihrer Begrüßung. „Der Markt lädt ein zum Stöbern, zum Kaufen und dazu, sich mit Angehörigen und Freunden zu treffen. Genießen Sie die Atmosphäre“, empfahl sie den Besuchern.

Insgesamt 108 Aussteller waren vertreten. Viele Buden mit Getränken und Speisen machten die Auswahl nicht eben leicht. Hungrig dürfte niemand den Markt verlassen haben, gab es doch von Bratwurst über Crêpes bis hin zu Kartoffelpuffern und Schmalzkuchen allerlei Gaumenfreuden.

Ideenreich präsentierten kreative Kunsthandwerker, was sie an langen Bastelabenden zustande gebracht hatten. Als Stammgäste begrüßten die Organisatoren Abordnungen aus Stuhrs Partnerstädten Sigulda (Lettland) und Ostrzeszów (Polen), die handwerkliche Arbeiten beisteuerten.

Zum ersten Mal war Karin Thoms aus Delmenhorst mit ihren Häkelartikeln im Rathaus. „Mützen mit durchgeknallten bunten Farben“ nannte sie selbst ihre Kreationen. Vor allem für Kinder, die in der dunklen Jahreszeit einen sicheren Schulweg brauchen, waren diese grellen Signalfarben gedacht. Thoms freute sich riesig, dass sie von den Organisatoren so nett aufgenommen worden war. Auch Joachim Schöbel aus Oldenburg feierte seine Premiere in Stuhr. Der 63-jährige, gelernte Betonbauer und ambitionierte Hobbybastler verkaufte beleuchtete, filigrane Weihnachtsdeko aus Holz, Schwippbogen, Kerzen und Lampen.

Bei zwei Auftritten hat der Weihnachtsmann die Kinder mit Geschenken beglückt.

Auf dem Außengelände boten erstmalig Mitglieder der Landjugend Hasbergen-Stuhr gegrillte Nackensteaks an. Sie hatten sich in einer ehemaligen Knipp-Bude eingerichtet, auf der ein luftgefüllter Weihnachtsmann die Gäste begrüßte. Das knusprige Angebot mit Roggenbrötchen, Krautsalat und Tzatziki stieß auf eine rege Nachfrage.

Im gut besuchten Ratssaal verkauften Helfer des Rotary-Clubs Syke Kaffee und Kuchen für einen guten Zweck. In diesem Jahr profitiert ein Projekt in Asmara, der Hauptstadt von Eritrea, sowie die Poliokampagne von Rotary-International zur Ausrottung der Kinderlähmung von der Aktion, wie Mitglied Jürgen Falck informierte.

Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Torte genossen die Gäste das abwechslungsreiche Kulturprogramm mit den Bremer Handörglern unter Leitung von Renate Koch, der Tanzgruppe „Vergissmeinnicht“ und der Musikschule Reckeweg.

Ausgerüstet mit einem Glöckchen und einer Rute, die er an seinem breiten Gürtel trug, hatte der Weihnachtsmann den prall gefüllten Geschenkesack an seinen Stammplatz neben dem Rathaus geschleppt. Dort wurde er an beiden Tagen bereits sehnsüchtig von einer Kinderschar begrüßt. „Ich habe schon auf dich gewartet“, verblüffte der stämmige Mann im roten Mantel so manches Kind, bevor er es mit einem kleinen Geschenk aus dem Jutesack beglückte. Freudige Gesichter, strahlende Augen und ein braves „Danke“ der Beschenkten waren die Gegenleistung. Die Rute kam nicht zum Einsatz.

Auf dem Freigelände zeigte Sönke Heinken zwei seiner kuscheligen Alpakas. Ein buntes Kinderkarussell drehte inmitten des bunten Treibens seine Runden. Ruhiger ging es in der benachbarten Stuhrer St.-Pankratius-Kirche zu. Eine besinnliche Einkehr in dem nur mit Dutzenden Kerzen beleuchteten Gotteshaus machte dort die Atmosphäre aus. Olga Burmeister an der Orgel und Sopranistin Kirsten Artal unterlegten die Lesungen von Pastor Robert Vetter mit Musik.

32. Stuhrer Weihnachtsmarkt

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 © Mediengruppe Kreiszeitung/R. Jysch
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Der Sonntag machte seinem Namen alle Ehre und tauchte die Budenstadt des Stuhrer Weihnachtsmarkts bis zum frühen Nachmittag in tiefstehendes Sonnenlicht. In der Sporthalle unterhielt das Duo Matt & Basti Kinder und Erwachsene mit Mitmachmusik. Auf der Bühne des Ratssaals sorgten der Pianist Shane Fee im Wechsel mit dem Kaffeehausensemble Tritonus für Weihnachtsstimmung.

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