„Leute legen Wert auf Regionales“

Stuhrer Weihnachtskorb 2017 ist jetzt erhältlich

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Den Stuhrer Weihnachtskorb präsentieren (v.l.) Katy Prescher, Beate Brandt und Birgit Milster.

Stuhr - Von Andreas Hapke. In Stuhr gehört er inzwischen zur Adventszeit wie der Weihnachtsmarkt am und im Rathaus. Die Rede ist vom Weihnachtskorb mit Spezialitäten aus der Region, den es seit 2007 gibt. Rathausmitarbeiterin Petra Spindelndreher spricht von einer „Riesenvielfalt“, die sich in all den Jahren entwickelt hat. Gleichzeitig bedauert sie, dass Imkereiprodukte wie der Stuhrer Drohnenschluck oder Teelichter aus Bienenwachs in diesem Jahr nicht zum Angebot zählen. „Dafür war die Ernte zu schlecht.“

Rathausmitarbeiterin Petra Spindelndreher spricht von einer „Riesenvielfalt“, die sich in all den Jahren entwickelt hat. Gleichzeitig bedauert sie, dass Imkereiprodukte wie der Stuhrer Drohnenschluck oder Teelichter aus Bienenwachs in diesem Jahr nicht zum Angebot zählen. „Dafür war die Ernte zu schlecht.“

Vom einzelnen Produkt, etwa einem Becher mit Tee, bis hin zum Riesenkorb – die Art und Weise der Zusammenstellung ist laut Spindelndreher ebenfalls variabel. „Man kann auch Produkte wählen, die das ganze Jahr über erhältlich sind.“ Preislich habe sich gegenüber 2016 nichts verändert.

Weihnachtskonfitüren neu dabei

Neu hingegen sind einzelne Waren wie die Weihnachtskonfitüren von Birgit Milster. Diesmal hat sie in ihrem „Labor“ Mandarinen-Glühwein- und Erdbeer-Mandel-Spekulatius-Marmelade hergestellt. Die Heidelbeer-Glühwein-Marmelade allerdings sei nichts geworden. „Die wurde nicht fest“, berichtet sie.

Erstmals steuert Katy Prescher Buchstaben und Zahlen aus Beton bei. „Sie eignen sich zum Beispiel als Dekoration für Adventsgestecke“, sagt Prescher. Sie habe einen gewissen Vorrat, „nur bei einer großen Stückzahl dauert es etwas“.

„Viele Kunden legen Wert darauf, dass die Produkte aus der Region kommen. Das gibt es so woanders nicht“, weiß Beate Brandt von der Bäckerei Helmers in Moordeich aus Erfahrung. Weitere beteiligte Geschäfte sind Birgits Schlemmer-Keller in Groß Mackenstedt, „Die Kleine Oase“ in Brinkum und die Teestube von Anita Schmücker in Moordeich.

In diesen Läden und im Bürgerbüro liegen die Flyer mit den Weihnachtskorbprodukten aus. Eine Liste der Waren und aktueller Spezialitäten sowie eine Übersicht über die Verkaufsstellen inklusive Bestellfax zum Ausdrucken gibt es auch im Internet.

Last-Minute-Körbe ebenfalls möglich

Ein Korb ist schon ab 20 Euro erhältlich. Dafür benötigen die Verkaufsstellen nach Auskunft von Petra Spindelndreher zwei bis drei Werktage Vorlauf, bei größeren Aufträgen ab zehn Körben ist es eine Woche. „Es gibt auch Last-Minute-Körbe, die Verkaufsstellen sind da flexibel“, sagt Wirtschaftsförderer Lothar Wimmelmeier. Ein Versand ist nach Absprache möglich.

Wer die Produkte nicht selbst aussuchen möchte, kann dies den Verkaufsstellen überlassen. Laut Wimmelmeier machen insbesondere Unternehmen von dieser Möglichkeit Gebrauch. Spindelndreher erinnert sich an eine Firmenbestellung von 70 Körben. „Das war bislang einsame Spitze.“

www.stuhr.de

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