Studentenblume, Kapuzinerkresse, Ringelblume 

Last-Minute-Blühmischung für den Mittelstreifen

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Mitarbeiter der Gemeinde bepflanzen den Mittelstreifen der Syker Straße in Brinkum. 

Brinkum - Von Andreas Hapke. Die Gemeinde hat am Samstag den Mittelstreifen der Syker Straße zwischen den Einmündungen der Mühlen- und der Rosenstraße neu bepflanzt. Nach Auskunft von Frauke Freytag vom Fachdienst Hoch-, Tief- und Landschaftsbau ist eine sogenannte Last-Minute-Blühmischung zum Einsatz gekommen. „Wir sind tatsächlich ein bisschen spät dran. Andere Gemeinden sind schon ein Stück weiter“, sagt sie.

Der verwendete Saatgut-Mix beinhaltet unter anderem Schmuckkörbchen (Cosmea), Studentenblume (Tagetes), Kapuzinerkresse (Tropaelum), Schleifenbume (Iberis), Ringelblume (Calendula), Skabiose (Scabiosa) und Löwenmäulchen (Anthirrinium). Laut Frauke Freytag gestaltet es sich generell schwierig, den Mittelstreifen adäquat zu bepflanzen. Die meisten Pflanzen etwa würden es nicht vertragen, wenn bei glatter Straße gestreut werde. „Und dabei Abstand zu der Fläche zu halten, ist auch kaum möglich.“ Außerdem sei der Streifen wegen der vorhandenen Bäume gut durchwurzelt. Diese würden so viel Feuchtigkeit aufnehmen, dass es neue Pflanzen dort schwer hätten. „Wir hatten auch schon über Rasen und Blumenzwiebeln nachgedacht, aber dann würde auch der Mäher über die Wurzeln rasseln.“

Die Blühmischung hingegen müsse nur ein Mal im Jahr gemäht werden. „Dies sollte recht spät im Sommer geschehen, damit die Pflanzen sich aussähen können, auch wenn die Fläche dann nicht mehr so schön bunt aussieht.“ Zunächst einmal hofft Frauke Freytag, „dass es bald schön blüht und die Bürger das so akzeptieren“.

Der neue Blühstreifen für die Syker Straße ist ein weiterer Baustein in dem Bemühen der Gemeinde, den für Insekten so notwendigen Lebensraum zu schaffen. In Kooperation mit örtlichen Schulen hat Stuhrs Umweltbeauftragter Marc Plitzko bereits einige Blühmischungen auf zum Teil von Bürgern zur Verfügung gestellten Flächen eingebracht (wir berichteten). Die Bewohner hatten zudem die Möglichkeit, im Bürgerbüro Blühmischungen für den heimischen Garten zu bekommen.

Der Last-Minute-Mix sei ebenfalls in kleinen Portionen für den Hausgebrauch im Handel erhältlich, berichtet Frauke Freytag.

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