„Mehr Grün für Stuhr“ errichtet in Seckenhausen den 37. Babywald

Ein Lageplan zeigt den Paten den Weg zum Baum

Eltern und Großeltern schieben 190 Kinderwagen über das neue Babywald-Gelände. Dieses Bild zeigt Familie Burhop, die für Martha Florentine einen Baum pflanzt. - Fotos: Ehlers

SECKENHAUSEN - Von Bernd Ostrowski. 190 Kinderwagen benötigen viel Platz, insbesondere, wenn sie von den Eltern, Großeltern und Geschwistern begleitet werden. Da hatte die Arbeitsgemeinschaft „Mehr Grün für Stuhr“ mit dem Parkplatz der Firma Lerbs in Seckenhausen einen guten Griff gemacht, denn dort gab es beim Aussteigen aus den Autos keine Probleme. An der Bundesstraße 332 hatten sich die Familien mit den jüngsten Stuhrer Mitbürgern getroffen, die alle in der Zeit von Juli 2016 bis Juni 2017 geboren sind. Das Ziel: den 37. Stuhrer Babywald auf die Beine stellen.

Schon die Anfahrt zu dem Gelände war perfekt gelöst: Zahlreiche Helfer am Straßenrand führten die Kraftfahrzeuge bis in eine Parklücke. „Der Babywald 2017 entsteht in der Mitte von sechs bereits bestehenden Babywäldern an der Delmenhorster Straße in Seckenhausen“, erklärte Andrea Radoy, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft „Mehr Grün für Stuhr“. Zusammen solle daraus einmal ein richtig großer Wald werden. Bürgermeister Niels Thomsen lobte die Aktion in seiner Begrüßungsansprache. Die beiden Stürme vor kurzer Zeit hätten zahlreiche Bäume umgeworfen. Daher sei es sehr wichtig, wieder neue Bäume zu pflanzen.

Während Andrea Radoy die Namen der Neugeborenen verlas, wurden Urkunden an die Eltern verteilt. Dazu gehörte auch ein Lageplan, aus dem ersichtlich war, wo die Familien ihren Baum finden konnten.

Jeder Baum hatte eine Nummer, die auf den eingegrabenen Haltepfählen vermerkt war. Die Angehörigen hatten zwischen Eichen und Hainbuchen wählen können. Der ein halbes Jahr alte Aaron aus Varrel konnte sich über eine Eiche freuen.

Nach dem Eröffnungszeremoniell setzte sich die Menschenmasse, bestückt mit Spaten und Kinderschippen, in Bewegung.

Auch der Weg zum neuen Babywald war vorbildlich geplant. Für die Überquerung der Bundesstraße war eine mobile Fußgängerampel installiert worden, die von Hand bedient wurde.

Nachdem die jungen Bäume eingegraben waren, ging es zurück zum Parkplatz, wo das Rote Kreuz mit Erbsensuppe wartete. Auch der Wettergott spielte mit. Es blieb trocken, bis der letzte Baum gepflanzt war. Erst dann setzte der Regen ein, um das Anwachsen der Bäume zu unterstützen.

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