Jury stattet Heiligenrode Besuch ab

„Unser Dorf hat Zukunft“: „Kurzweilige und vielfältige Führung“

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Herbert Fuß (l.) vom Schützen- und Heinz-Dieter Wilken vom Heimatverein präsentieren Infos über Heiligenrode.

Heiligenrode - Von Andreas Hapke. Keine Frage: Die Bewertungskommission des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ war beeindruckt von ihrem Besuch in Heiligenrode. „Ich fahre beschwingt nach Hause“, sagte Jurysprecher Elmar Könemund nach dem abschließenden Auftritt der Tanzgruppe „Vergissmeinnicht“.

Detlef Tänzer, Fachdienstleiter Kreisentwicklung und seit vielen Jahren Mitglied der Kommission, sprach von einer „kurzweiligen und vielfältigen Führung durch das Dorf“. Seit der Teilnahme Heiligenrodes vor drei Jahren seien neue Ideen entstanden.

Möge die Jury „die richtige Punktzahl einsetzen“, hatte Bürgermeister Niels Thomsen eingangs gesagt. Aufgeregt sei er, „denn heute geht es um ein bisschen ‘was“. Das Organisationsteam hatte entsprechende Vorkehrungen getroffen. „Die Jury sieht nur das, was läuft“, scherzte Viola Dahnken, stellvertretende Vorsitzende des örtlichen Heimatvereins. Und das sollte eine ganze Menge sein.

Mit dem Bus durch den Ort

Mit dem Bus ging es ab Mühlenensemble zum TSV Heiligenrode und von dort aus zum Kirchplatz. Damit klapperte die Reisegruppe die drei Zentren des Ortes ab. Im Bus war Gästeführer Alexandre Peruzzo für die Informationen zuständig. Nicht von ungefähr hob er immer wieder den Wald als die grüne Lunge des Dorfes hervor. Laut Tänzer war der landschaftliche Aspekt vor drei Jahren etwas zu kurz gekommen. „Die Eichen und Buchen reinigen unsere Luft“, sagte Peruzzo, während der Bus vorbeifuhr an winkenden Feuerwehrleuten, Landfrauen und Nordic Walkern.

Beim TSV legte die Reisegruppe eine Pause ein, um eine Vorführung der Krabbelgruppen zu bewundern. Der nächste Stopp galt dem grünen Klassenzimmer der Grundschule, das es vor drei Jahren noch nicht gab, ebenso wenig wie den Kunstrasenplatz der Fußballer. Auf dem Kirchplatz hieß Wolfgang Pabst, Vorsitzender des Fördervereins Heiligenrode, die Jury willkommen und machte auf den geplanten Umbau der alten Schule aufmerksam. Die Nachwuchsbläser von Iris Rose und der Kinderchor von Livia Rosa gaben ihr Bestes, um zu einem gelungenen Gesamtbild beizutragen. Auf dem Klosterhofgelände präsentierte sich unter anderem der Schützenverein. Dort endete auch der 90-minütige Besuch der Kommission.

„Sie haben gesehen, was unsere Zukunft ist: Kinder, Jugendliche, Bildung“, sagte Dahnken. „Unsere Aufgabe wird sein, Gemeinschaft und Identifikation mit dem Lebensumfeld zu vermitteln.“ Dann fuhr die Jury ab, und Dahnke fiel ein Stein vom Herzen.

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