Konzert der Preisträger aus dem nördlichen Landkreis Diepholz

„Musik zu machen ist Kraftfutter fürs Gehirn“

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Beim Konzert der Musik-Preisträger in Stuhr spielt Mirja Sophie Maßberg (r.) ein Streichinstrument unter der Begleitung von Susanne Schoon am Klavier.

Stuhr - Von Bernd Ostrowski. Dass Klavier und Streichinstrumente wie Violine oder Bratsche nach wie vor zu den beliebtesten Instrumenten für Hausmusik zählen, konnte das Publikum am gestrigen Sonntagnachmittag im Saal des Stuhrer Rathauses sehen und hören. Blasinstrumente wir Trompeten oder Klarinetten und Akkordeon waren im Programm eher die Ausnahme. Die Kreismusikschule Syke hatte zum Abschiedskonzert des 53. Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ eingeladen.

Die Zuhörer konnten eine knisternde Atmosphäre spüren. Ein gewisses Lampenfieber bei den Preisträgern ist normal, denn ein Auftritt vor so großem Publikum erleben die Jugendlichen nicht alle Tage: Quirlige Titel wie Variationen von Jean Baptist Charles Dancia mit Mirja Sophie Maßberg an der Violine wechselten sich mit besinnlichen Vorträgen wie „Vocalise“ von Sergej Rachmaninow mit Maral Bastankhah an der Violine und Annika Requardt am Flügel ab. Nicht nur große Komponisten wie Robert Schumann, Johann Sebastian Bach oder Johannes Brahms kamen zu Gehör, auch weniger bekannte Musikgrößen wie Friedrich Seitz oder Jean-Paul Egide Martini wurden vorgetragen.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Doris Karin Hofmann überbrachte die Grüße der Gemeinde Stuhr. Sie lobte die Arbeit der Kreismusikschule: Sie gehöre zu den erfolgreichsten Unternehmungen in Sachen musischer Erziehung. Diese solle orientieren und Erfolgserlebnisse vermitteln. Die Förderung der Kreativität sei für die Entwicklung der Persönlichkeit von großem Wert.

Die Vorsitzende des Regionalausschusses „Jugend musiziert“, Yvonne Sextroh, bedankte sich bei den Eltern, die es ermöglichen, dass ihre Kinder ein Instrument erlernen. „Ohne Sie wären wir heute nicht hier“, betonte sie. Das Erlernen eines Instrumentes erfordere viel Zeit, die man erst einmal finden müsse. Musik aktiviere im Gehirn zahlreiche sonst ungenutzte Bereiche. „Musik zu machen ist Kraftfutter fürs Gehirn“, so Yvonne Sextroh wörtlich. Sie bedankte sich bei der Kreissparkasse für die großzügige Unterstützung. Die Grüße der Sponsors überbrachte Marketingleiter Ralf Warneke.

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