Dritte Börse in der Varreler Kirche

Konfirmationskleidung zum Schnäppchenpreis

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Ein Ständer für die Mädchen, einer für die Jungen: Die Jugendlichen können in Ruhe stöbern und anprobieren.

Varrel - Pastorin Eike Fröhlich ist bekannt für ihre lebensnahen Ideen, und so stand der dritte Konfi-Kleiderflohmarkt der Varreler Kirchengemeinde am Sonntag wieder unter einem guten Stern für Käufer und Verkäufer.

„Mein Sohn hat jetzt gerade Schuhgröße 45, aber wir warten noch bis April mit dem Schuhkauf“, kommentierte eine Mutter das schnelle Wachstum ihres Nachwuchses. Dennoch lohnte sich auch ihr Blick bei den Hemden und den schicken Jacketts, die teilweise ohne Hose auf dem Bügel hingen. „Manche ziehen dazu eine Jeans an“, wusste Organisatorin Katrin Kern. Zusammen mit Tanja Taron, Antje Frederking, Dagmar Ziemann, Sybille Hein und Anne Seeler hatte das Team die kleine, aber sehr gut frequentierte Verkaufsmesse aufgezogen.

Links im Eingangsbereich der Kirche stand der Kleiderständer für die Mädchen, rechts der für die Jungen, und dazu gab es noch ein gemeinschaftliches Schuhregal. Jeder Verkäufer durfte seine ordentlich gebügelten und gereinigten Sachen auf den mitgebrachten Bügeln aufhängen. Die Kleidungsstücke wurden mit Preisen und Größeninformationen ausgestattet, und manchmal war auch der Originalpreis vermerkt. Die Spanne dazwischen war immens und konnte, wenn denn der Nachwuchs mitmachte, die Geldbörse der neuen Konfi-Eltern erheblich entlasten. 30 statt 180 Euro für einen Anzug, das Hemd mit Krawatte für nochmals drei Euro und ein Paar schicke Schuhe für zehn Euro.

Für die zukünftigen Konfirmandinnen war das Angebot etwas bescheidener. „Nicht einfach, etwas für die Tochter zu finden, wenn die ihre genauen Vorstellungen hat“, wusste Katrin Kern aus eigener Erfahrung. Sie hatten damals sämtliche Anbieter in der ganzen Umgebung abgefahren, sicherlich eine Nervenprobe für beide Seiten. „Schließlich haben wir im Internet bestellt“, gestand Kern mit einem Seufzer. Die Mädels sind modisch in dieser Altersklasse, den Jungs eben bei Weitem voraus.

Bewusst locker im Gemeindehaus

„Ich hab noch was in der Größe klein und breit und in der Größe lang und schlank mitgebracht“, rührte eine neue Kundin die Werbetrommel für ihre Angebote. Bewusst locker ging es während der zwei Stunden im Gemeindehaus her.

„Abgeben und weggehen geht hier nicht“, erklärte Katrin Kern. Die Verkäufer konnten beliebig lange bei selbst gebackenen Kuchen aus den Gemeindereihen, Kaffee, Tee oder anderen Getränken verweilen. So klingelte auch ein wenig die Gemeindekasse, denn ansonsten gingen die Erlöse 1:1 an die Verkäufer, Standgebühren gab es keine. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht kam endlich auch Simon aus einer der improvisierten Umkleidekabinen heraus. Sehr zur Zufriedenheit seiner Mama hatte er ein schickes Outfit für seine Konfirmation im April gefunden.

ak

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