Kommentar zum Tierheim „Arche Noah“

Alle an einen Tisch

Brinkum - Kommentar von Sandra Bischoff. Das Brinkumer Tierheim steckt in finanziellen Schwierigkeiten und die Mitarbeiter haben nicht nur Angst vor weiterem Personalabbau, sondern sorgen sich auch um das Wohl der Tiere, die dort leben.

Die „Arche Noah“ ist so etwas wie ein Vorzeigetierheim. Die Hunde und Katzen sitzen in hellen Räumen und haben große Ausläufe. Ehrenamtliche gehen regelmäßig mit den Hunden Gassi. Die Tierpfleger kümmern sich intensiv um ihre Schützlinge und kennen sie dadurch gut, was bei Vermittlungen sehr hilfreich ist. Nichtsdestotrotz sind die finanziellen Einnahmen und Ausgaben seit Jahren im Ungleichgewicht. 

Warum das Problem nicht schon früher angegangen wurde, mag sich so manch einer fragen. Doch daran lässt sich nichts mehr ändern. Umso wichtiger ist es nun, die Einrichtung so schnell wie möglich wieder auf stabile Füße zu stellen. Dazu müssen nicht nur alle Ausgaben detailliert betrachtet werden. Vor allem müssen sich die Mitarbeiter und die Ehrenamtlichen gemeinsam mit dem Vorstand an einen Tisch setzen, um einen Plan zu erarbeiten, wie die „Arche Noah“ zu retten ist. Müsste das Heim schließen, wäre das fatal für die vielen Tiere, die dort bis zu ihrer Vermittlung ein tolles vorübergehendes Zuhause finden.

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Tierheim „Arche Noah“ steckt tief in den roten Zahlen

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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