Klönschnackcafé und Kinderchor

Neues Stiftungshaus Fahrenhorst öffnet ab Dienstag seine Pforten

Eine offene Tür bietet Dierk Jobmann allen an Begegnung interessierten Fahrenhorstern.
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Eine offene Tür bietet Dierk Jobmann allen an Begegnung interessierten Fahrenhorstern.

Fahrenhorst – Noch ist der Baugeruch nicht ganz verflogen, obwohl das Gebäude bereits seit März betriebsbereit wäre. Seitdem jedoch wartet es noch auf Besucher. Nun soll es am Dienstag endlich losgehen und Leben einkehren im neuen Stiftungshaus Fahrenhorst, einer Begegnungsstätte im Herzen von Stuhr-Fahrenhorst.

Wobei, einen gewissen Anlauf hatte der schicke Neubau gegenüber der alten Schule und der Freiwilligen Feuerwehr an der Turmstraße bereits – wenn auch zweckentfremdet. Als Corona-Testzentrum sollte es hingegen nur übergangsweise dienen und nun seinem eigentlichen Zweck zugeführt werden: „Wir wollten eine Begegnungsstätte für Menschen aus Fahrenhorst und umzu schaffen“, erklärt Dierk Jobmann, erster Vorsitzer der eigens gegründeten Stiftung, die das Vorhaben möglich machte. „Gerade vielen älteren Herrschaften geht der Kontakt nach außen verloren. Diese wollen wir mit unseren Veranstaltungen vom Sofa holen“, so Jobmann.

Intakte Gemeinschaft in Fahrenhorst

Bereits vor einigen Jahren gab es ein ähnliches Angebot in einer von der Gemeinde gestellten Lokalität. Nun wolle man den Leuten „etwas Anspruchsvolleres“ bieten, wie Jobmann berichtet. Innerhalb eines Jahres entstand der Bau, eine Leistung, die nur aufgrund der sozialen Komponente möglich war. „Hier wurde viel ehrenamtlich gearbeitet, die Handwerker kamen aus der Region.“ Für Jobmann ein eindeutiges Zeichen, dass „die Gemeinschaft in Fahrenhorst intakt ist“. Und die Vorfreude auf regelmäßigen Besuch ist groß beim 81-Jährigen und seinem 17-köpfigen Team an Ehrenamtlichen: „Wir wollen endlich loslegen.“

Doch auch für Kinder und Jugendliche soll es entsprechende Angebote geben. Platz ist jedenfalls genug vorhanden: 1 000 Quadratmeter misst das Grundstück, das neben einem großen Seminarraum und einer modernen Kaffeeküche im Inneren des Gebäudes auch großzügige Außenanlagen samt gemütlicher Terrasse bietet. So sollen, laut Jobmann, bis zu 3 500 Besucher jährlich von dem Begegnungsort profitieren. Ob plattdeutsches Frühstück, Klönschnackcafé, Vorlesungen für Kinder, Kinderchor, autogenes Training oder literarische Veranstaltungen: Das Angebot ist vielfältig. „Ich bin mir sicher“, sagt Jobmann, „dass wir schnell in Schwung kommen. Der Terminkalender steht bereits und ist auch schon recht voll.“ Voll dürfte es dann endlich auch im Stiftungshaus werden – und die Tür nicht nur deswegen offen stehen, um den Neubaugeruch aus dem Gebäude zu bekommen.

Von Fabian Pieper

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