Ratgeber liegt kostenlos aus

Klimaschützer für die Tasche

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Annegret Merke präsentiert den neuen Ratgeber für Umwelt- und Klimaschutz in der Gemeinde Stuhr, während Colja Beyer zum Vergleich die alten zeigt.

Stuhr - Etwas für die Umwelt und das Klima tun wollen viele in der Gemeinde Stuhr, weiß Annegret Merke vom Arbeitskreis „Stuhr Fair“. „Es hat sich schon viel im Bewusstsein der Menschen getan.“ Doch manch einer, der gern etwas machen möchte, weiß vielleicht nicht wie.

Worauf soll er beim Einkauf achten? Woher weiß er, dass die Produkte fair gehandelt sind? Wo gibt es sie in der Gemeinde und was kann man darüber hinaus noch im Alltag tun, um die Welt ein bisschen besser zu machen?

Auf all diese Fragen gib nun der neue Ratgeber „Einkaufen in Stuhr – klimaschonend, nachhaltig und fair“ Auskunft – quasi ein kleiner Wegweiser zum in die Tasche stecken, überall mithinnehmen und nachschlagen.

So handlich und leicht er auch ist – es steckt viel Zeit und Arbeit darin. Mehr als ein Jahr hat der Arbeitskreis mit der Gemeinde daran gesessen und Informationen zusammengetragen. „Wir erklären darin, warum man nachhaltig leben sollte, geben Tipps für das Einkaufen gesunder und regionaler Lebensmittel und nennen Adressen. 

Nicht nur von Zapfsäulen für Elektroautos und Anbieter fairer Produkte, sondern auch von Second-Hand-Geschäften oder Einrichtungen, wo Menschen geholfen wird, Alltagsgegenstände zu reparieren – was vielleicht den ein oder anderen dazu motiviert, dorthin zu fahren, bevor er etwas wegwirft“, sagt Klimaschutzmanager Colja Beyer.

Themen von Garten bis Bauen

Auch die Themen Garten und Holz, Bauen, Sanieren und effiziente Stromnutzung sowie nachhaltige Mobilität finden sich in dem kleinen Heft. Vor etwa zehn Jahren hat der Arbeitskreis schon einmal ein Heft mit dem Titel „Fairführung“ über fair gehandelte Produkte in der Gemeinde herausgegeben. 

„Damals standen zwei Supermärkte darin. Heute sind alle dabei“, sagt Annegret Merke. Das zeige aber auch, wie stark sich das Bewusstsein der Menschen gewandelt habe. „Angesichts der starken Naturkatastrophen, die durch den Klimawandel hervorgerufen werden, ist das auch notwendig.“ Der Ratgeber liegt im Rathaus, der VHS, im Bürgerbüro und in Kirchen kostenlos aus. Sollte er vergriffen sein, können sich Interessierte an Marc Plitzko unter Telefon 0421/569 53 51 wenden. - juk

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