Rumänische Familie Luchian präsentiert unter anderem Werke von Bach und Chopin

Klassiker und Folklore aus der Heimat

Vater Romeo, Mutter Tatjana sowie die Kinder David und Michaela spielen in der Klosterkirche. - Foto: bos

Heiligenrode - Ein anspruchsvolles Programm hat die Familie Luchian aus Rumänien am Sonntag in der Klosterkirche auf die Bühne gebracht. Mit Vater Romeo am Akkordeon, seiner Frau Tatjana und der Tochter Michaela an den Geigen und Sohn David an der Holzflöte sowie am E-Piano spielten sie überwiegend klassische Titel großer Komponisten. Tatjana und Romeo Luchian arbeiten beide an der Universität in der Stadt Iasi in Rumänien als Musikprofessoren. Sie kommen bereits seit 18 Jahren nach Deutschland, um das geringe Gehalt an der Universität ein bisschen aufzubessern.

Zu der Musik sei er mehr zufällig gekommen, eigentlich habe er Physik studieren sollen, erklärt Romeo Luchian in einwandfreiem Deutsch. Seine Deutschkenntnisse habe er in der Familie erworben. In seiner Familie wurde früher wie heute überwiegend Deutsch gesprochen. Das Programm begann mit einem Violinsolo von Johann Sebastian Bach, der zweiten Sarabande.

Bei einem Flötenkonzert von Georg Philipp Telemann stellte der neunjährige Knirps David in langer schwarzer Hose, schwarzen Lackschuhen und einem weißen Hemd mit schwarzer Fliege seine Virtuosität unter Beweis. Bei zwei Stücken auf dem E-Piano zeigte er seine perfekte Fingerfertigkeit.

Kompositionen von Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow setzten das Programm fort, es folgte eine Mazurka von Frederic Chopin mit Stakkatos.

Der Jägerchor aus dem Freischütz von Carl-Maria von Weber gaben die Musiker ebenso zum besten, Mutter Tatjana und Tochter Michaela brachten ein melodiöses Geigenduett von Paganini zu Gehör. Die Arie des Papageno aus der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart mit einem Flötensolo des Sohnes David durfte ebenfalls nicht fehlen. Neben der klassischen Musik trugen die Interpreten auch drei Folklorestücke aus der Heimat vor, darunter rhythmisch betonte Csardas-Titel und einen temperamentvollen rumänischen Stücke.

Nach knapp zwei Stunden endete das Konzert, Beifall im Stehen erzwang noch zwei Zugaben, einen Csardas und ein Lied mit sehr gefühlvollem Gesang von Tatjana in russischer Sprache. - bos

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