Kirchengemeinde Heiligenrode will Gebäude umbauen und sanieren

Drei Wohnungen entstehen in der alten Schule

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Inge Stöver vom Bauausschuss des Kirchenvorstands, Pastorin Tabea Rösler und der ehrenamtliche Bauberater Manfred Kalusche (v.l.) werben um Spenden für den Umbau des alten Schulhauses.

Heiligenrode - Von Sandra Bischoff. Rund 200000 Euro kostet der Umbau des alten Schulhauses Heiligenrode, dem heutigen Gemeindehaus. In dem Gebäude sollen drei Wohnungen entstehen, sagt Pastorin Tabea Rösler. Spenden in Höhe von 4072,12 Euro sind bereits zusammengekommen.

Im April dieses Jahres hatte der Kirchenvorstand beschlossen, das alte Schulhaus umzugestalten. Die Kirchengemeinde will das Kleinod durch den Umbau und die damit einhergehende Sanierung nicht nur erhalten, sondern auch finanzieren. „Die Unterhaltung des Gebäudes kostet Geld“, sagt Rösler. Durch den Umbau soll es „allen Gruppen, Vereinen sowie Bürgerinnen und Bürgern erhalten bleiben“, teilt Rösler in einem Spendenbrief mit. Den Auftakt der Spendensammlung bildete das Sommerfest der Kirchengemeinde Ende Juni.

Das aus dem Jahr 1848 stammende Gebäude beherbergt zurzeit einen großen Versammlungsraum, der den Gruppen des Ortsteils laut Rösler für Treffen zur Verfügung steht. Die ehemalige Küsterwohnung im Erdgeschoss steht leer. „Wir lagern dort alle relevanten Utensilien für das Gemeindeleben, wie zum Beispiel den Schmuck für die Erntewagen und das Musikequipment“, sagt Rösler. Das Dachgeschoss des Hauses ist bereits zu einer Wohnung ausgebaut und vermietet.

Direkt nebenan soll eine weitere Wohnung entstehen. Ebenso plant der Kirchenvorstand die ehemalige Küsterwohnung zu teilen und zu sanieren.

Insgesamt entstehen so drei Appartements mit 50 bis 60 Quadratmetern Wohnfläche. „Die Bewohner können nicht nur den kleinen Garten nutzen, es steht ihnen praktisch das ganze Kirchengelände zur Verfügung, sie müssen es aber nicht pflegen“, betont die Pastorin.

Besonders ältere Menschen oder Alleinerziehende mit Kinder wünscht sich die Kirchengemeinde laut Rösler als Mieter. „Diese Menschen wollen wir gerne unterstützen.“

Bei der Renovierung ist auch der Umweltschutz ein wichtiger Aspekt für den Kirchenvorstand. „Unser Ziel ist es, das Haus für nachfolgende Generationen zu erhalten und damit ein Zeichen zu setzen, auch wenn es dann vielleicht noch nicht abbezahlt ist.“

Der Bauantrag wird gerade erstellt, sagt Rösler. Der Architekt Manfred Kalusche kümmere sich ehrenamtlich um das Projekt. „Er zeichnet gerade die Pläne.“ Im Herbst beziehungsweise Winter wollen die Verantwortlichen beginnen, das Lager im Erdgeschoss auszuräumen und auf den Dachboden zu bringen.

Wo sie die großen Dinge lagern wollen, sei noch unklar. „Wir suchen noch Unterstellmöglichkeiten. Wer etwas im Angebot hat, kann sich gerne bei uns melden.“

Außerdem benötigt die Kirchengemeinde ehrenamtliche Hilfe jeder Art. „Wer Ideen hat für Aktionen oder Geld spenden möchte, ist bei uns immer willkommen. Jeder Euro zählt.“

Interessierte können sich an das Kirchenbüro unter der Telefonnummer 04206/ 1083 melden.

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