Kinder bringen den Segen „Christus mansionem benedicat“ in die Häuser in Stuhr, Varrel, Brinkum und Moordeich

Sternsinger sammeln fast 12500 Euro

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Die Moordeicher Sternsinger kurz vor ihrem Aufbruch am Sonnabend.

Brinkum/Moordeich - „Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit“ – unter diesem Leitwort waren am Wochenende Kinder der katholischen Heilig-Geist-Gemeinde in Brinkum und der St.-Paulus-Gemeinde in Moordeich unterwegs, um den Segen „Christus mansionem benedicat“ (C+M+B), „Christus segne dieses Haus“, in die Wohnungen zu bringen.

15 Gruppen mit je drei Kindern machten sich in Brinkum auf den Weg, sie suchten insgesamt 320 Familien auf. Am Ende waren sie stolz auf 5706,11 Euro, die sie an Spenden für das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ zusammenbekommen hatten.

Die 36 Sprösslinge, die auf neun Gruppen verteilt in Moordeich, Stuhr und Varrel gesammelt hatten, kamen mit 6711,21 Euro zurück. 350 Adressen standen auf ihrer Liste. „Meistens geben Familien, die wir am Sonnabend nicht angetroffen haben, nachträglich eine Spende im Pfarrbüro ab“, rechnet Organisatorin Anette Berenbrinker noch mit einem Nachschlag.

In Varrel endete der Tag mit einer Abschlussmesse, während sich die Sternsinger in Brinkum am Sonntag in der Familienmesse der Gemeinde vorstellten und ihren verdienten Applaus bekamen. Ingrid Gneisse, die die Aktion organisiert hatte, hielt für einige der Kinder Urkunden für deren fünfmalige Teilnahme bereit. Ein Geschenk überreichte sie an Theresa Krieger und ihre Mutter Klaudia, die beide seit zehn Jahren für die Sternsinger unterwegs sind.

Für Gneisse selbst gab es ebenfalls eine Überraschung. Ulrich Wessel, der Vorsitzende des Kirchenvorstands, schenkte ihr einen Blumenstrauß für ihre 25-jährige Tätigkeit als „Mutter aller Sternsinger“. Diesen Titel hatte ihr vor etlichen Jahren Pastor Schiller verliehen.

Die jüngste Sternsingeraktion war bereits die 58. ihrer Art. Sie sollte darauf aufmerksam machen, „wie wichtig Respekt im Umgang der Menschen miteinander ist“, erklärt Berenbrinker und fügt hinzu: „Das Geld fließt nicht nur in das aktuelle Beispielland Bolivien, wie viele denken, sondern wird weltweit verteilt.“ Mehr als 1600 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa profitieren davon.

Die Sternsingeraktion ist inzwischen die weltweit größte Spendenaktion von Kindern für Kinder.

ps/ah

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