KGS Brinkum richtet Wettbewerb aus

Kampf der galaktischen Lego-Roboter

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Die Schüler der von Henning Brandt (im Hintergrund) geleiteten AG haben beim Bau von Robotern Fantasie und Kreativität gezeigt. Am 8. Dezember wollen sie sich damit in einem Wettbewerb mit anderen Schulen messen.

Brinkum - Von Heiner Büntemeyer. Hazard hat sich darüber Gedanken gemacht, was Astronauten bei ihrer Weltraummission widerfahren könnte. Er fragt sich, wie ein Astronaut zu seiner Station zurückfindet, wenn er sich verlaufen hat.

Sein Lösungsansatz klingt plausibel: Er würde eine Sicherheitsharpune mit einem starken Magneten entwickeln, die ihm den Weg zurück weisen könnte. Aber jetzt kommen dem Zwölfjährigen Zweifel: Wirkt Magnetkraft im Weltraum überhaupt? Sein Lehrer Henning Brandt beruhigt ihn: „Magnetismus wirkt auch auf dem Mars.“

Solche Fragen über psychische oder soziale Probleme bei einem Leben im Orbit und die dazu passenden Lösung gehören zum „First Lego-League (FLL)“-Wettbewerb unter dem Motto „Into Orbit“, der am Samstag, 8. Dezember, zwischen 9 und 17 Uhr in der KGS Brinkum veranstaltet wird. Mehr als 130 Kinder der fünften und sechsten Klassen aus Schulen in Brinkum, Leeste, Bad Bederkesa, Wildeshausen, Wilhelmshaven, Bassum und aus der Wissenswerkstatt Diepholz beteiligen sich daran.

Neben der oben geschilderten Aufgabe gehören noch drei weitere Teile zum Wettbewerb. Die Schüler müssen aus Lego-Bauteilen Roboter entwickeln, die beim „Robotgame“ auf einem Spielfeld bestimmte Aufgaben autonom erledigen. Die Idee, die dieser Aufgabe zugrunde liegt, und wie gut durchdacht sie gelöst wurde, wird im Teil „Robot Design“ bewertet.

Mit Legosteinen bauen die Grundschüler einfache Roboter

Die vierte Aufgabe, vor der die Schüler der von Henning Brandt geleiteten AG stehen, ist ein Teamspiel, dessen Spielregeln sie erst kurz vor Spielbeginn erfahren. Die Gewinner qualifizieren sich für das Semifinale in Aachen.

Parallel zum „First Lego-League (FLL)“-Wettbewerb läuft in der KGS Brinkum der „FLL-Junior“-Wettbewerb für Grundschulen. Unter dem Motto „Mission Moon“ verwenden die Schüler auch dort Legosteine, Motoren und Sensoren zum Bau von Robotern mit einfachen Funktionen. Dafür hat die Grundschule Heiligenrode eine Gruppe gemeldet, die sich mit zwei Gruppen von Bremer Schulen und einer aus Schleswig-Holstein messen muss.

Henning Brandt, Lehrer für Informatik, Physik und Technik an der KGS Brinkum und Leiter des Regionalwettbewerbs FLL Bremen, und seine Schüler würden sich freuen, wenn sie ihre Präsentationen auch möglichst vielen Besuchern zeigen könnten. 

Brandt bedankt sich bei seinen Kollegen an der KGS und zahlreichen weiteren Helfern für die Unterstützung. Ebenso spricht er zwei Stuhrer Betrieben seinen Dank aus, die durch eine Spende die Teilnahme an dem Wettbewerb erst möglich gemacht haben. Jetzt suchen die kleinen Forscher nur noch Unterstützer, die während des Wettbewerbs für die Verpflegung der Teilnehmer sorgen.

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