Djego Finkenstedt Vorsitzender

Juso AG gründet sich in Stuhr

Die Gründungsmitglieder der neuen Juso AG in Stuhr nach der konstituierenden Sitzung im Brinkumer „Brock’s Haus“ (v.l.): Torge Meyer, Alexander Cordes, Djego Finkenstedt, Dennis Troue und Tim Schneider. - Foto: Jysch
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Die Gründungsmitglieder der neuen Juso AG in Stuhr nach der konstituierenden Sitzung im Brinkumer „Brock’s Haus“ (v.l.): Torge Meyer, Alexander Cordes, Djego Finkenstedt, Dennis Troue und Tim Schneider.

Stuhr - Schon während des Wahlkampfes zur Kommunalwahl im vergangenen Jahr war die Idee entstanden, in Stuhr eine Arbeitsgemeinschaft der Jung-Sozialdemokraten (Juso AG) zu gründen. Damals hatten sich die jüngsten Mitglieder des Ortsvereins der Stuhrer SPD formiert, um eigene Kampagnen zu organisieren. Am Montagabend war es soweit: In der konstituierenden Sitzung zur Gründung der Juso AG hatte sich die stellvertretende Bürgermeisterin Gudrun Klomburg (SPD) als vorläufige Versammlungsleiterin zur Verfügung gestellt.

Alle Mitglieder des SPD-Ortsvereins im Alter bis 35 Jahren waren eingeladen worden, daran teilzunehmen. „Durch die AG sollen möglichst viele junge Menschen an der politischen Arbeit beteiligt werden, um damit auch der demografischen Struktur unserer Gemeinde gerecht werden zu können“, hieß es in der Einladung. „Es gibt etwa zwölf Mitglieder im Juso-Alter im Ortsverein. Wir sind der aktive, harte Kern, der hier sitzt“, erklärte Dennis Troue (28). Außer ihm waren Djego Finkenstedt (19), Alexander Cordes (19), Torge Meyer (24) und Tim Schneider (28) ins „Brock’s Haus“ in Brinkum gekommen, um die Stuhrer Juso AG aus der Taufe zu heben.

Als wichtigste Tagesordnungspunkte standen die Wahlen eines Vorsitzenden, seines Stellvertreters und eines Protokollführers auf der Agenda. In geheimer Abstimmung wurde Djego Finkenstedt einstimmig zum Vorsitzenden/Sprecher gewählt, der damit in Personalunion auch als Budgetverantwortlicher fungiert. Tim Schneider wurde ebenso eindeutig zu Finkenstedts Stellvertreter gewählt. Gleiches gilt für Torge Meyer, der den Posten des Protokollführers übernommen hat.

„Das Politisierungspotenzial war selten so hoch“

„Als vorrangiges Ziel wollen wir zunächst den Kreis der Unterstützer und der aktiven Jusos erweitern und gezielt neue Mitglieder werben“, übernahm der neue Sprecher die Leitung der Sitzung und definierte die nächsten Schritte. „Das Politisierungspotenzial war selten so hoch“, meinte er mit Blick auf die öffentlichen Diskussionen um den neuen amerikanischen Präsidenten und die „Alternative für Deutschland“ (AfD). „Wir befinden uns momentan mit dem Martin-Schulz-Effekt auf einer Welle der Euphorie“, ergänzte Dennis Troue zur aktuellen Entwicklung aufgrund der kürzlich erfolgten Nominierung des SPD-Kanzlerkandidaten.

Als vorläufiger Versammlungstermin für die neue Juso AG wurde der zweite Montag im Monat festgelegt. Die Treffen sollen nach noch zu erfolgender Abstimmung in der Dorfschule Blocken über die Bühne gehen. 

 rjy

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