Personeller Rekord bei Ortsgruppe und auf Gemeindeebene / Cord Tinnemeyer und Tim Lorentz treten zurück

Jugendfeuerwehr: So viele Mitglieder wie noch nie

Begrüßen neue Mitglieder: Gemeindejugendfeuerwehrwart Cord Tinnemeyer (l.), Jugendwart Dennis Spörhase (2.v.l.), der stellvertretende Jugendsprecher Leon Hartmann (4.v.r.), Jugendsprecher Finn Wohlig (3.v.r.), der neue stellvertretender Jugendfeuerwehrwart Roman Strauß (2.v.r.) und der bisherige Jugendfeuerwehrwart Tim Lorentz (r.). Foto: Feuerwehr

Brinkum / Stuhr – Die drei Jugendfeuerwehren der Gemeinde Stuhr haben aktuell 110 Mitglieder – und damit so viele wie nie zuvor. Das Durchschnittsalter liegt bei 13 Jahren. Diese Nachrichten überbrachte der Gemeindejugendfeuerwehrwart Cord Tinnemeyer nun bei der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Brinkum/Stuhr.

Im Schnitt sind zuletzt pro Jahr neun Jugendliche in die Einsatzabteilungen der sechs Ortsfeuerwehren übergegangen, führte Cord Tinnemeyer weiter aus. Künftig wird wohl nicht mehr er es sein, der auf Versammlungen über die Entwicklung der Stuhrer Jugendwehren berichtet. Tinnemeyer hat laut einer Mitteilung der Feuerwehr angekündigt, sein Amt nach drei Jahren im April aufzugeben. Seine Aufgaben übernimmt kommissarisch sein Stellvertreter Jens Kleemeyer.

Auch bei der Jugendfeuerwehr Brinkum/Stuhr direkt gibt es personelle Änderungen. Der stellvertretende Jugendwart Tim Lorentz teilte bei der Versammlung mit, dass er sein Amt aus persönlichen Gründen nach sieben Jahren aufgibt. Bis Ende des Jahres wird Roman Strauß den Posten kommissarisch übernehmen. Lorentz bleibt weiterhin als Betreuer tätig.

Schriftführerin der Jugendfeuerwehr Brinkum/Stuhr ist ab sofort Tabea Kneifel. Ihr Stellvertreter ist Maurice Engel. Das Amt des Kassenwartes wird Can Bischoff bekleiden. Sein Stellvertreter ist Jan-Robin Müller. Als Jugendsprecher wurde auf der Versammlung Finn Wohlig wiedergewählt. Sein Stellvertreter: Leon Hartmann.

Zehn neue Jugendliche sind im vergangenen Jahr der Jugendfeuerwehr Brinkum/Stuhr beigetreten. Sechs davon kommen aus Brinkum, vier aus Stuhr. Durch sie hat die Jugendwehr der beiden Ortsteile mit 58 Mitgliedern einen neuen Höchststand an Mitgliedern erreicht.

Einen Blick zurück warf die Jugendfeuerwehr unter anderem mit einer Foto-Show. Zum ersten Mal gab es 2019 einen zwölf-Stunden-Dienst. Dieser sollte den Jugendlichen einen Eindruck geben, wie der tägliche Ablauf bei der Berufsfeuerwehr ist, inklusive der Abarbeitung verschiedener Einsatzlagen.

Jugendwart Dennis Spörhase machte in seinem Rückblick zudem auf Erfolge des Nachwuchses aufmerksam, zum Beispiel auf dem Sieg beim Nordkreispokal. Insgesamt sei die Anwesenheit bei den Übungsdiensten aber ausbaufähig, bedauerte er. Hier wünsche er sich eine Verbesserung. Ein Extralob bekam Pascal Kruse, der als einziger an keinem der Dienste gefehlt hat.

Ortsbrandmeister Thomas Erdt dankte allen Anwesenden, insbesondere den Jugendwarten und Betreuern. Der Erste Gemeinderat Ulrich Richter zeigte sich bei der Versammlung beeindruckt über das Interesse der Jugendlichen an der ehrenamtlichen Arbeit der Feuerwehr und spendierte eine Runde Schokoküsse.  ks

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