Jubiläum: Männer feiern 250. Treffen

Verschiedene „Typen“ im selben Boot

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Zum 250. Männertreff in Heiligenrode waren ausnahmsweise auch mal die zugehörigen Damen eingeladen.

Heiligenrode - Von Heiner Büntemeyer. Wo können Männer mal unter sich sein und in aller Ruhe miteinander klönen und Karten spielen? Diese Frage haben sich 13 Herren aus Heiligenrode bereits vor mehr als zehn Jahren gestellt und auch prompt selbst beantwortet. Ein Männertreff musste her. Gesagt, getan. Inzwischen hat die Gruppe bereits 250 Zusammenkünfte organisiert.

Am 28. Oktober 1994 gründeten besagte Herren, die Mitglieder der Kirchengemeinde Heiligenrode sind, den Männertreff. An jedem dritten Freitag im Monat, versammeln sie sich um 14.30 Uhr im Heiligenroder Gemeindehaus. Am Freitag feierte die Gruppe das 250. Treffen, und drei der Gründungsmitglieder sind noch immer dabei: Heinrich Knief, Erwin Grap und Gerhard Bleiber, der allerdings ausgerechnet am Freitag verhindert war.

Pastor Roland Kennerknecht, der die Gruppe auch nach seiner Pensionierung leitet, zeichnete die drei Jubilare mit Urkunden aus. Kennerknecht stellte zudem fest, dass die Männerrunde doch nicht gänzlich ohne Damen auskommt: Er bedankte sich bei den Frauen und Lebenspartnerinnen der Senioren, die bei den Treffen regelmäßig für Kuchen sorgen. „Sonst sind wir nur bei der Weihnachtsfeier und beim Spargelessen geduldet“, scherzte eine der Frauen.

Zum Programm der Runde gehören gemeinsame Fahrten, die der Gruppe unvergessliche Erinnerungen beschert haben, darunter eine Dampferfahrt, bei der Kennerknecht für „seine Männer“ Akkordeon spielte. Zur Gruppe gehören derzeit 25 Mitglieder. Die Männer freuen sich jedoch über Verstärkung durch andere Herren im Rentenalter. Sie sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen.

Auch die Heiligenroder „Jungbläser“ unter Leitung von Iris Rose wollten die Männer erfreuen und präsentierten ihnen einen Blues und einen Choral. Superintendent Dr. Jörn-Michael Schröder gratulierte und verglich den Treff in seiner Andacht mit der Arche Noah. Auf dem Schiff hätten auch sehr unterschiedliche Typen miteinander auskommen müssen, so Schröder. Jeder habe individuelle Fähigkeiten, aber auch Fehler. Letztlich hätten alle gelernt, miteinander auszukommen, aber auch die Chance genutzt, voneinander zu lernen.

„Sie sind ein

wahrer Schatz“

Schriftliche Glückwünsche bekamen die Mitglieder von den Pastoren Tabea Rösler und Marc Heinemeyer. Ein Männertreff sei im Gegensatz zu Frauengruppen in den Kirchengemeinden der Region ungewöhnlich, schrieben sie. Es sei eine liebenswerte, fröhliche und charmante Gruppe, die sich engagiere, wenn Hilfe nötig sei. „Sie sind ein wahrer Schatz“, hieß es in dem Brief, in dem sich die Pastoren auch bei Kennerknecht für sein Engagement bedankten. Kennerknecht wiederum dankte neben der Kirchengemeinde vor allem den Frauen der Mitglieder. Dem schlossen sich die Männer mit stehenden Ovationen an – ganz ohne Damen geht es eben nicht.

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