Anmeldungen im Januar

Kita Neukrug: DRK jetzt offiziell Träger

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Bürgermeister Niels Thomsen und Ulrike Hirth-Schiller besiegeln die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Stuhr und dem DRK-Kreisverband. 

Stuhr - Von Andreas Hapke. Mit ihren Unterschriften unter einen Miet- und einen Betreibervertrag haben Bürgermeister Niels Thomsen und Ulrike Hirth-Schiller Mittwoch die Zusammenarbeit der Gemeinde Stuhr und des Kreisverbands des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Sachen Kindertagesstätte Neukrug besiegelt. Das DRK übernimmt für fünf Jahre die Trägerschaft für die im Bau befindliche Einrichtung. Die Verträge beinhalten eine zweimalige Option auf Verlängerung für je zwei Jahre.

„Es tut uns allen gut, dass wir die Trägervielfalt, die wir in Stuhr haben, noch ein Stück mehr ausbauen“, sagte Thomsen. Der Verwaltungschef brachte noch einmal seine Freude darüber zum Ausdruck, dass sich das DRK bei der Ausschreibung durchgesetzt hatte. Er hoffe auf eine „gute Zusammenarbeit im Sinne derer, die in der Einrichtung zu Gast sind und dort arbeiten“. Die fünfgruppige Kita soll im Sommer 2018 loslegen.

„Wir können das Angebot in Stuhr sinnvoll ergänzen“, sagte Hirth-Schiller. Sowohl für die beiden Krippen- als auch für die drei Kindergartengruppen sind Betreuungszeiten von 8 bis 14 und von 8 bis 16 Uhr möglich, zuzüglich jeweils einer Stunde Früh- und/oder Spätdienst. Anmeldungen nimmt die Gemeinde Stuhr vom 1. bis 31. Januar entgegen. Das Formular gibt es am Ende des Jahres im Rathaus oder im Internet.

Für das DRK geht jetzt die eigentliche Arbeit los. „Gemeinsam mit der Kommune wollen wir überlegen, wie wir die Kita einrichten“, sagte Hirth-Schiller. Von der Begehung des Baus während des Richtfests zeigte sich die Geschäftsführerin „sehr beeindruckt“, insbesondere was Großzügigkeit und Ausstattung angeht. „Das erlaubt und ermöglicht vieles.“ Die baulichen Standards der Gemeinde seien nicht selbstverständlich, stellte Hirth-Schiller fest. Sie nannte die Differenzierungsräume und die Zimmer für die Mitarbeiter als Beispiele. „Mitarbeiter sind unser Kapital. Fühlen sie sich nicht wohl, fühlen sich die kleinen Menschen auch nicht wohl.“ Von dem Kind sprach Hirth-Schiller als Kunden. „Über die Krippe und die Kita-Zeit wollen wir erreichen, dass es ein glückliches Leben führen kann.“

Personalakquise ab Januar

Im Januar will das DRK mit der Personalakquise beginnen. Dass Fachkräfte im Moment rar sind, weiß die Geschäftsführerin. Gleichwohl gibt sie sich optimistisch: „Eine neue Einrichtung ist immer attraktiv für Mitarbeiter. Die Kita ist gut erreichbar, und wir haben neun Monate Vorlauf. Außerdem lässt sich zu Beginn eines Kita-Jahres leichter Personal finden.“

Obwohl das DRK kreisweit Träger von zehn Krippen und Kitas ist, hatte es erstmals an einer Ausschreibung teilgenommen. „Das war mit viel Spannung verbunden“, sagt Hirth-Schiller. Laut Detlev Gellert, Fachbereichsleiter Bildung, Soziales und Freizeit, hängt das mit der veränderten Gesetzeslage zusammen. Seit April 2016 müssten Kommunen auch Aufträge im sozialen Bereich ausschreiben, bei dem Volumen à la Neukrug sogar europaweit. „Das war auch für uns eine Herausforderung. Wir haben uns durch ein Anwaltsbüro beraten lassen, um Rechtssicherheit zu erlangen.“

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