Nabu stellt Gastgeschenke her

TuS Varrel fährt in die Partnergemeinde Teloché

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Freuen sich über die neuen Häuschen für Insekten: Volkhardt Grohn (v.l.), Andreas Hundt, Julian, Melina, Sophia und Anna-Lena (unten).

Stuhr - Ohne Insekten gibt es kein Leben. Deshalb setzt sich der Nabu (Naturschutzbund) dafür ein, diese zu retten, unter anderem mit Insektenhotels. Diese können in erster Linie Wespen und Bienen nutzen, um in einer sicheren Umgebung Eier zu legen.

35 dieser kleinen Unterkünfte hat der Nabu jetzt unter Leitung des Baumeisters Volkhardt Grohn für den TuS Varrel gebaut. Der Verein plant, die Hotels mit nach Frankreich in die Partnergemeinde Teloché, etwa 220 Kilometer südwestlich von Paris, zu nehmen, um sie den dortigen Gastfamilien als Geschenk mitzubringen.

Die Partnerschaft besteht seit über 40 Jahren. „Alle zwei Jahre kommen die Franzosen uns besuchen, alle zwei Jahre fahren wir dort hin“, berichtet Andreas Hundt vom Verein. Es ist inzwischen Tradition, dass die Reisenden Geschenke mitbringen. „Wir hatten diese Idee und haben dann direkt beim Nabu angefragt, ob das machbar ist“, so Hundt weiter. Wie genau die Idee zustande kam, weiß er nicht mehr. Aber alle seien sich direkt einig gewesen, dass es sich dabei um ein sinnvolles Geschenk handelt.

Weitemeier zeigt sich begeistert

Grohn hat sich dann an die Arbeit gemacht und in wenigen Wochen die 35 Insektenhotels gebaut. Dabei hat er tatkräftige Unterstützung von einer Kindergruppe aus Huchting erhalten, zu denen im Rahmen des Projekts „Opa, spiel mit mir“ vom Mütter- und Familienzentrum Kontakt entstanden war. „Das hat total Spaß gemacht“, sind sich die Sprösslinge einig. „Wir haben ein schönes Zuhause für die Insekten gebaut.“ 

Uwe Weitemeier vom Nabu ist begeistert von dem Interesse an dem Projekt: „Das ist eine wichtige Sache, denn es gibt immer weniger Insekten und wir müssen etwas tun.“ Auch wenn die Hotels klein sind und die Ursache des Insektensterbens nicht lösen, sind sie ein Symbol dafür, dass Handlungsbedarf besteht.

Die Fahrt nach Teloché startet am 20. Juli und dauert sieben Tage. Junge Leute zwischen 14 und 27 Jahren können sich bei Sabine Hundt unter Telefon 04221/36 94 dafür anmelden.

sil

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