Infoabend im Stuhrer Rathaus

Arbeitsmarkt und Flüchtlinge

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Rund 70 Besucher interessieren sich für das Thema „Arbeitsmarkt und Flüchtlinge“.

Stuhr - Zufrieden zeigt sich Wirtschaftsförderer Lothar Wimmelmeier mit der Resonanz auf die Infoveranstaltung „Arbeitsmarkt und Flüchtlinge – aktuelle Entwicklungen und praxisorientierte Hinweise für Unternehmen“ am Dienstagabend.

Rund 70 Personen waren gekommen, überwiegend Unternehmer, aber auch einige in der Flüchtlingsarbeit tätige Ehrenamtliche und Vertreter aus der Politik. In ihrem einstündigen Vortrag zeigte Barbara Weiser von der Zentralen Beratungsstelle Arbeitsmarkt und Flüchtlinge die Hürden bei der Integration der Migranten in den Arbeitsmarkt auf. Ihren theoretischen Ausführungen ließ Christopher Lalottis, Beauftragter für Migration und Integration bei der Geschäftsstelle Nienburg-Verden der Agentur für Arbeit, Beispiele aus der Praxis folgen.

„Flüchtlinge auf die Schnelle einstellen, das funktioniert nicht. Es gibt keine 1:1-Übernahme“, hat Wimmelmeier aus den beiden Vorträgen mitgenommen. Zu unterschiedlich seien Qualifikationen und Sprachkenntnisse, auch der Aufenthaltsstatus spiele eine Rolle. „Da gehört ganz viel Einzelfallbetrachtung und Einzelberatung dazu.“ Orientierungspraktika würden sich als Einstieg anbieten. „Flüchtlinge bekommen auf diese Weise ein Gefühl für den Beruf, und das Unternehmen erfährt etwas über die Qualifikation des Anwärters“, sagt Wimmelmeier.

Zu Beginn der von den Gemeinden Stuhr und Weyhe organisierten Veranstaltung hatte Bürgermeister Niels Thomsen die Besucher begrüßt. Detlev Gellert, Fachbereichsleiter Bildung, Soziales und Freizeit, gab einen Überblick über die Flüchtlingssituation in Stuhr.

ah

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