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Hospizbegleiter in Stuhr werden

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Von: Andreas Hapke

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Die Inhalte der Qualifizierung präsentiert Koordinatorin Ursula Krafeld.
Die Inhalte der Qualifizierung präsentiert Koordinatorin Ursula Krafeld. © Andreas Hapke

Der Hospizverein Stuhr beginnt am 25. Februar seine sechste Qualifizierung zur für Hospizbegleiter in Stuhr. Es sind noch Plätze frei. Für nähere Informationen können Einzelgespräche mit Koordinatorin Ursula Krafeld ab sofort vereinbart werden. Sowohl die Einzelgespräche als auch die gesamte Qualifizierung unterliegen einem detaillierten Hygienekonzept, das fortlaufend den jeweiligen Erfordernissen angepasst wird, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.

Stuhr – Laut Umfragen möchten die meisten Menschen in ihrem gewohnten Umfeld sterben. Die Realität sehe oft anders aus. Viele Menschen würden in einem Krankenhaus sterben. Damit mehr Menschen in der Gemeinde Stuhr dieser letzte Wunsch erfüllt werden kann, begleiten und entlasten ehrenamtliche Hospizbegleiter schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Zugehörigen in der letzten Phase ihres Lebens, erklärt der Verein. Damit dies weiter verlässlich möglich ist, sucht der Stuhrer Hospizverein auch jetzt wieder interessierte Frauen und Männer. Die genannte Qualifizierungsmaßnahme ist dafür eine Voraussetzung.

Die Qualifizierung zum Hospizbegleiter findet in der Zeit vom 25. Februar bis 28. Juni statt und hat einen Umfang von 100 Unterrichtsstunden. Diese werden verteilt auf drei Wochenenden, einen Praxistag (Samstag), zwölf Themenabende und eine Exkursion (in der Regel am Dienstag). Die Maßnahme endet mit einer Zertifikatsübergabe im Rahmen einer kleinen Feier. Mit Erhalt des Zertifikats werden die Teilnehmer befähigt, als ehrenamtlicher Hospizbegleiter bei jedem ambulanten Hospizdienst in Deutschland, wie dem Hospizverein Stuhr tätig zu werden.

Die Kursgebühr beträgt 280 Euro. Die Kosten sollen jedoch keinen Hinderungsgrund für eine Teilnahme darstellen. Diesbezüglich können sich Interessierte gerne an die Koordinatorin Ursula Krafeld wenden, so der Verein.

Was zu den Aufgaben eines ehrenamtlichen Hospizbegleiters gehört, beschreibt der Verein. Die Hospizler nehmen am täglichen Leben der hilfesuchenden Menschen teil und entlasten sie. Sie Begleiten und betreuen Schwerstkranke und Sterbende und deren Zugehörige zu Hause, in Pflegeheimen oder in anderen stationären Bereichen. Sie Geben den Hilfesuchenden Zuwendung und vermitteln dadurch „Du bist nicht allein!“ Sie sind Zuhörer, Gesprächspartner oder lediglich in beruhigender Nähe mit ausreichender Zeit anwesend. Sie lassen sich von den Wünschen und Bedürfnissen der Betroffenen leiten. Hospizbegleiter ersetzen keine Pflegedienste, mobilen sozialen Dienste oder Haushaltshilfen.

Neben der zentralen Aufgabe der Begleitung von Betroffenen gibt es vielfältige andere Möglichkeiten, die Arbeit des Hospizvereins zu unterstützen. Auch eine Fördermitgliedschaft oder Spenden ermöglichen, die hospizlichen Angebote aufrecht zu erhalten, schreibt der Verein.

Kontakt

Ursula Krafeld 0151 / 75012431

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