Programm beinhaltet 157 Veranstaltungen

Stuhrer Ferienspaß erreicht „Höhepunkt der Entwicklung“

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Ohne Veranstaltungen mit der Feuerwehr wäre der Ferienspaß kein Ferienspaß.

Stuhr - Von Andreas Hapke. Von vielen herbeigesehnt und endlich erhältlich ist das Programm für den 32. Stuhrer Ferienspaß. Mit 157 Veranstaltungen beinhaltet die Broschüre so viele wie nie zuvor.

„Wir haben schon ein paar Mal die Grenze von 150 Aktionen überschritten“, sagt Hans Schüler, Leiter des Teams Jugend. „Aber jetzt ist der vorläufige Höhepunkt der Entwicklung erreicht.“ Rund 70 Veranstalter haben bei der Gestaltung des Programms mitgewirkt.

„Seit drei Wochen bekomme ich regelmäßig Anrufe, wann das Heft denn endlich erscheint“, berichtet die zuständige Rathausmitarbeiterin Christina Brinkmann. Ihrer Auskunft nach müssten die Broschüren jetzt in allen Ortsteilen in den Kindertagesstätten, Schulen und Kreditinstituten ausliegen. Darüber hinaus ist das Heft ab heute im Internet unter www.stuhr.de einzusehen.

Team Jugend bietet 34 Events an

Als größter Anbieter tritt wieder das Team Jugend der Gemeinde Stuhr auf, das an 34 Veranstaltungen beteiligt ist – vom Inliner-Schnupperkurs über Disc-Golf bis hin zu Federball im Karibiksand. „Viele Veranstaltungen haben mit Ausflügen und Essen zu tun“, scherzt Christian Wille, Betreuer im Haus am Wall. Die Teilnehmer kochen Marmelade und verarbeiten süße Früchte, sie fahren zum Minigolfspielen in den Bremer Bürgerpark oder mit dem Rad in das Naherholungsgebiet Warwer Sand.

Erstmals sind Abstecher auf eine Alpaka-Farm und zum Zoo in Bremerhaven geplant. „Das haben wir mal mit Flüchtlingen gemacht, die keinen Zoo kannten. Das ist gut angekommen“, sagt Wille. Gewünschter Nebeneffekt des Engagements laut Wille: „Wir möchten jüngere Mädchen und Jungen an die Jugendhäuser binden.“

Auch anderen Veranstaltern ist es zu verdanken, dass das Angebot von Jahr zu Jahr durchgemischt wird. Seine Premiere feiert zum Beispiel der Kletterspielwald Wipfelstürmer, der Kinder von acht bis zwölf Jahren nach Neukrug einlädt. In voller Kletterausrüstung geht es von Baum zu Baum oder auf die langen Seilrutschen durch den Wald. Bodenständige Geräte wie eine Slackline oder ein Riesentrampolin stehen ebenfalls zur Verfügung.

„Pa Kua“ wieder im Programm dabei

Nach längerer Pause steht „Pa Kua – die Kunst, das Schwert zu ziehen“ wieder im Programm. Anhand von leichten Übungen sollen die Teilnehmer die Technik des Schlagens und des Abwehrens mit dem Holzschwert der Samurai kennenlernen.

Noch nicht einmal auf Mathematik muss der Nachwuchs in den Ferien verzichten. Die nicht im Heft enthaltene Veranstaltung mit der Nummer 157 heißt „Geometrie macht Spaß“ und verspricht, dass der Vormittag „wie im Flug vergeht, und das komplett ohne Zahlen“. Die Teilnehmer bauen mit Stecksystemen Riesentürme oder versuchen, kreative Muster zu legen.

„Manche Sachen sind so bewährt, dass sie immer wieder dabei sind. Auch wenn es eine neue Generation von Kindern ist, das spielt keine Rolle“, sagt Schüler, der zudem auf die Stuhrer Kinderferienprojekte aufmerksam macht. Angebote wie das Fußball-Sommercamp in Heiligenrode, die Künstlerwerkstatt Picasso, Klee & Co. in der Alten Schule Jahnstraße oder Sommer, Sonne, Spaß und Sport beim FTSV Jahn Brinkum erstrecken sich über eine Woche und richten sich hauptsächlich an Kinder von berufstätigen Eltern. „Auch wenn es sich um eine andere Zielgruppe handelt: Für mich gehört das auch noch zum Ferienspaß“, sagt Schüler.

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