„Stuhr Open Air“ geht draußen über die Bühne

Himmel über Gut Varrel hört am Wochenende wilde Rhythmen

Die Band Heyzy will am Freitag die Bühne auf dem Gut Varrel rocken.

Stuhr - Von Julia Kreykenbohm. Die Scheune bleibt zu! Das ist das Signal, das Karsten Schierenbeck, Organisator des Festivals „Stuhr Open Air“, allen Musikbegeisterten sendet. Man bleibt dem Namen der Veranstaltung auf dem Gut Varrel treu und geht nach draußen.

Und so langsam steigt fühlbar die Spannung bei den Beteiligten, denn heute wird aufgebaut und Freitag fällt der Startschuss für ein Wochenende im Zeichen des Rock’n’Roll, des Blues, Soul und Pop. Die Vorbereitungen sind größtenteils abgeschlossen, der „way of no return“ sei überschritten, wie Schierenbeck schmunzelnd in der Pressekonferenz verkündet. Nur noch ein paar Einsatz- und Zeitpläne müssen durchgesprochen werden.

Auch das Moderatorenduo Monika Geffken und Hendrik Creemer scharrt laut eigener Bekundung schon „mit den Hufen“. „Wir haben uns eine Menge für die Moderation ausgedacht, sie wird bunt und vielfältig sein“, verspricht Geffken, die sich schon sehr auf das Festival freut. Zumal es am Freitag für sie auch gleichzeitig eine Geburtstagsparty mit vielen Freunden wird, denn sie kennt die meisten Bands, die sie ansagt, persönlich.

Vorfreude auf super Performance

Eine davon ist Heyzy um Frontfrau Britta Helm. Seit zehn Jahren besteht die Gruppe, liefert Progressiven Rock, Blues, Funk, Soul, Metal und Jazz und „eine super Performance“, meint Schierenbeck. Die Lieder sind Eigenkompositionen und meist auf Englisch. „Man kann uns nicht in eine Schublade stecken“, fasst Helm zusammen, die trotz ihrer langjährigen Bühnenerfahrung vor ihrem Auftritt schon etwas aufgeregt ist. Aber das gehört für sie dazu: „Wenn man nicht mehr nervös ist, steckt keine Leidenschaft mehr dahinter und dann kann man aufhören.“

Während am Freitag und Samstag ordentlich gerockt wird, ist der Sonntag mit einem Frühschoppen, den Syringa Sisters und Mirjana Uhde der Familie vorbehalten.

Mit dem Kartenverkauf ist Schierenbeck bisher zufrieden. „Über 1 000 sind schon weggegangen und wir denken, dass wir die 500 an jedem Abend übersteigen werden. Die Tendenz geht eher zu Freitag, aber es sind in jedem Fall noch Karten da.“ Die Tageskarte kostet zwölf Euro, das Kombiticket 20 Euro.

Stolz ist der Veranstalter auf sein Team, das dieses Event erst möglich mache. Mit dabei sind auch einige Flüchtlinge, die beispielsweise bei den Parkplätzen oder im Einlassbereich unterstützen.

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