Seniorenbeirat und ergänzende unabhängige Teilhabeberatung wieder da

Hilfen zur Selbsthilfe

Sind mit ihren Beratungen wieder für die Bürger da: Dagmar Bischof (l.) und Katrin Kurz.
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Sind mit ihren Beratungen wieder für die Bürger da: Dagmar Bischof (l.) und Katrin Kurz.

Stuhr – Im Zuge der Rathaus-Öffnung sind auch das Seniorenbüro und die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (Etub) wieder für die Bürger Stuhrs da.

Nach Auskunft von Katrin Kurz habe die Etub durch Corona einen Einbruch erlitten, da keine persönlichen Begegnungen mehr möglich gewesen seien. „Jetzt zeigt sich, dass diese Gespräche nötig sind.“ Durch das Prinzip „Betroffene beraten Betroffene“ sei die Etub ein niederschwelliges Angebot, das zudem „komplett unabhängig“ informiere. Es handelt sich um ein Projekt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und wendet sich an Menschen, die von einer Behinderung betroffen oder bedroht sind sowie an deren Angehörige. Laut Kurz hat es die Etub mit einer breiten Palette an Themen zu tun, vom Berufsleben über die Freizeitgestaltung und den Barriereabbau bis hin zur Pflegeversicherung. „Wir wollen die Menschen bestärken, selbstbestimmt klarzukommen.“

Partnerschaft und Solidarität zwischen den Generationen sowie die Teilnahme der Bürger am öffentlichen Leben – vor diesem Hintergrund unterstützt das Seniorenbüro die Ratsuchenden. Laut Dana Horstmann-Werpup, Mitarbeiterin beim Sozialen Service der Gemeinde, verweist das Rathaus insbesondere in Fragen der Vorsorgevollmacht und der Patientenverfügung vertrauensvoll an das Büro, das vom Seniorenbeirat mit seiner Vorsitzenden Dagmar Bischof organisiert wird.

Coronabedingt sind jeweils Voranmeldungen notwendig. Kurz nimmt sie für die Beratungen am ersten und dritten Montag im Monat (Stuhrer Landstraße 33) unter 0173/43 84 704 entgegen, Bischof unter 0421/56 95 282. Das Seniorenbüro ist im Raum 232 des Rathauses an jedem ersten und dritten Dienstag im Monat geöffnet.  ah

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