TSV Heiligenrode sieht sich trotz Minus in Kasse und bei Mitgliedern gut aufgestellt

Volker Lesemann: „Wir schaffen das“

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Corina Nößler (2.v.l.) ist das erste Mal in den Vorstand gewählt worden. Das Bild zeigt (v.l.) Raphael Hiller, Alexander Stoll und Kai Willers.

Heiligenrode - Ein neues Mitglied im Vorstand, die Verabschiedung vom Großprojekt Blockheizkraftwerk und starke Sparmaßnahmen: Auf der Jahreshauptversammlung am Mittwoch haben die Mitglieder des TSV Heiligenrode viele Überraschungen erlebt. Im Vereinsheim berichtete der Vorstand vor rund 60 Teilnehmern über das Jahr 2015 und schmiedete Pläne für das laufende.

Ursprünglich hatte der Verein ein Blockheizkraftwerk für die Sporträume geplant. Die Gemeinde genehmigte diesen Vorschlag jedoch nicht. „Wir wissen noch nicht, was auf uns zukommen wird“, sagte der erste Vorsitzende des TSV Heiligenrode, Volker Lesemann. Einen großen Teil der Heizkosten muss der Club zudem bald selber tragen. Lediglich die Kosten für die Sporträume würden übernommen. Das Büro und andere Zimmer würden kalt bleiben.

Aufgrund zurückgehender Mitgliederzahlen und vieler Sanierungsarbeiten sieht der Verein sich gezwungen in den nächsten Jahren drastische Sparmaßnahmen einzuführen. Zudem will der Verein 2017 einen Fünfjahresplan erarbeiten. Mehr als 10000 Euro weniger als erwartet hat der TSV eingenommen, auch die Ausgaben waren höher als gedacht.

Ein weiterer überraschender Punkt war die Einführung eines polizeilichen Führungszeugnisses für neue Trainer. „Das müssen wir aus formalen Dingen ab sofort einführen. Denn die Prüfung der Personalien ist sehr wichtig. Wer eine weiße Weste hat, braucht sich darum auch nicht grämen“, sagte Lesemann. Neue Trainer seien zudem sehr gefragt im nächsten Jahr. Auch ein Heranwachsender für die Absolvierung eines FSJ werde noch gesucht. Gerade im Tennis herrsche momentan ein Engpass. Viele Kinder hätten im vergangenen Jahr deswegen aufgehört.

Weitere Baustellen sind die Anschaffung eines Vereinsautos, mehr Werbung, die Modernisierung des Internetauftritts, neue Kursangebote mit Schwerpunkt Gesundheit sowie die Einführung von LED-Lampen im Gebäude.

Lesemann zeigte sich angesichts der Zukunft zuversichtlich. „Wir haben ein gutes System, und mit dem schaffen wir das.“ Das jüngste Mitglied sei erst vor einigen Wochen dazu gekommen. Ein drei Monate altes Baby.

mje

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