Hänsel und Gretel treffen auf Violinvirtuosin 

Herbstkonzert auf dem Gut Varrel wartet mit drei Komponisten auf

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Ksenia Dubrovskaya spielt auf dem Gut Varrel.

Varrel - Drei in eins, könnte man das Herbstkonzert der Klassischen Philharmonie Nord-West auf Gut Varrel überschreiben. Denn drei der bedeutendsten romantischen Komponisten stehen auf dem Programm des Abends, der am Samstag, 11. November, um 20 Uhr beginnt. Einlass ist um 19 Uhr.

Los geht es mit Engelbert Humperdincks Ouvertüre zur Märchenoper „Hänsel und Gretel“. Außerdem freut sich Dirigent Ulrich Semrau über den Auftritt einer besonderen Künstlerin, die man schon oft angefragt habe. „Schön, dass es jetzt endlich geklappt hat“, sagt Semrau.

Die Rede ist von der Violinvirtuosin Ksenia Dubrovskaya, die gemeinsam mit den Philharmonikern um Semrau eines der bekanntesten Violinkonzerte der Welt zu Gehör bringen wird: das Konzert D-Dur von Peter Tschaikowsky.

Im zweiten Teil des Konzertabends wird – passend zum Lutherjahr, Felix Mendelssohn-Bartholdys Sinfonie Nr. 5 „Reformationssinfonie“ erklingen. Im letzten Satz der Sinfonie verarbeitet Mendelssohn-Bartholdy den Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“ zu einem beeindruckenden, sinfonischen Klanggemälde.

Die Kreissparkasse Syke unterstützt den Konzertabend. Tickets kosten 15, ermäßigt zwölf Euro. Sie sind bei der Kreissparkasse, im Bürgerbüro der Gemeinde und in den Geschäftsstellen der Mediengruppe Kreiszeitung erhältlich. Reservierungen für die Abendkasse sind unter Telefon 0421/56 95 294 möglich.

„Wir möchten an dieser Stelle auch schon mal auf das Neujahrskonzert am 7. Januar hinweisen, für das schon jetzt Karten gekauft werden können“, sagt Ulrich Semrau, und Wirtschaftsförderer Lothar Wimmelmeier bemerkt mit einem Augenzwinkern: „Ein super Weihnachtsgeschenk.“

Semrau ist mit der klassischen Philharmonie Nord-West gerade von einer Tournee durch Polen, der Slowakei und Ungarn zurückgekehrt, die gut 3 500 Kilometer umfasste. Die Musiker traten in Polen auf Einladung des Lions-Clubs Wroclaw in der Aula der Polytechnischen Universität Breslau während eines Benefizkonzerts zugunsten eines Hospizes und auf Einladung von Stuhrs Partnerstadt Ostrèszow im Kulturzentrum auf. Eine Wiederholung ist geplant, und auch über den Auftritt des Jugendsinfonieorchesters der Kreismusikschule wird nachgedacht.

Danach ging es weiter in die Slowakei und Ungarn. „Es war sehr schön, bewegend, emotional und intensiv“, schwärmt Semrau. Er sei beeindruckt von der Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit der Osteuropäer. Nur die Straßenverhältnisse seien teilweise recht „abenteuerlich“ gewesen, sagt Semrau und lacht. 

juk

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