Viele Besucher beim 13. Weinfest

Ein guter Tropfen unter Freunden

Viele Stuhrer und Gäste aus der Umgebung nutzten das gute Wetter, um das Weinfest zu besuchen. - Foto: Ehlers

Stuhr - „Gutes Wetter ist bei unserem Weinfest Tradition“, schwärmte am Sonnabend Lutz Hollmann, einer der Organisatoren der Stuhrer Veranstaltung. Tatsächlich hatten die „Macher“ wieder ein Wochenende mit viel Sonnenschein gewählt, und die Besucher wussten das zu schätzen. Offiziell wurde das Fest am Freitag erst um 19 Uhr eröffnet, aber schon gegen 15 Uhr hatten es sich die ersten Gäste auf den Plätzen bequem gemacht.

Zum ersten Mal war Ute Faust mit ihrem Weinstand in der Budenstadt zwischen Rathaus und Volksbank zu Gast und „gleich von vielem angenehm überrascht“: Zunächst staunte sie über die zahlreichen Sitzplätze, denn in ihrer Heimat im Rheingau sei es üblich, dass die Gäste sich eher an Stehtischen unterhalten. Am meisten freute sie sich darüber, wie „feierfreudig“ die Stuhrer sind, und sie lobte die erstklassige Organisation. „Ich würde mit meinem Weinstand gern wiederkommen“, sagte sie.

Otto-Peter Schauf hätte sie das nicht zu erklären brauchen. Der Weinbauer von „Katharinenhof“ in Guntersblum war am Wochenende zum zwölften Mal dabei. Inzwischen lädt er schon lange vor dem Marktwochenende seine Stuhrer Stammkunden zum Weinfest ein und bietet ihnen am Sonntagvormittag eine Verkostung der neuen Rebensäfte. „Das Fest hat eine ungewöhnliche Ausstrahlung, die sich auch auf die Besucher überträgt“, sagt er. Den Organisatoren sei eine gute Kombination aus Essen, Trinken und Musik gelungen.

Diese hatten das Rahmenprogramm reduziert, denn die meisten Gäste kommen, um miteinander zu klönen, zu feiern oder den Abend zu genießen. Ausnahme: Auf das Konzert des Brinkumer Shanty-Chors am Sonntagvormittag wollte niemand verzichten.

Die „weinfestlich“ dekorierten Marktstände gaben dem Fest eine eigene Atmosphäre und auch was die Speisen betraf, unterschied sich die 13. Auflage der Veranstaltung von den üblichen Herbstfesten: Es gab Flamm- und Zwiebelkuchen, und als neuste Kreation statt einer Kürbissuppe jetzt Kürbistaler.

Sein ganz besonderes Ambiente entfaltete das Weinfest jedoch erst bei hereinbrechender Dunkelheit, als die gut 400 Sitzplätze in den Partyzelten von fröhlich plaudernden Gästen besetzt waren und dezent-bunt illuminiert wurden.

Auch wenn die Organisation dieser Weinfeste zeitaufwändig ist, wird es im nächsten Jahr wieder eine Fortsetzung geben. „Die Stuhrer brauchen das“, fühlt sich Lutz Hollmann in der Pflicht. Er freut sich darüber, dass der erwirtschaftete Überschuss auch in diesem Jahr in die Jugendarbeit des TV Stuhr fließt. - bt

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