Grönemeyer-Linie hat sich bei den Nutzern etabliert / 19 Haltestellen

Mehr als 2000 Fahrgäste zum fünften Geburtstag

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Die Grönemeyer-Linie hat sich vor allem bei Berufspendlern etabliert. Archivfoto: Husmann

Stuhr - Von Sandra Bischoff. „Wir haben einen langen Atem gezeigt, um die ländlichen Bereiche zu versorgen, und der war auch nötig, sagt Hartmut Martens, Fachbereichsleiter Verkehr, Ordnung und Soziales aus dem Rathaus. Gemeint ist die Buslinie 113, besser bekannt als Grönemeyer-Linie, die jetzt ihr fünfjähriges Bestehen gefeiert.

Ziel war es gewesen, vor allem für die westlichen Ortsteile und Wohngebiete einen Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu schaffen. Und das hat laut Martens funktioniert. „Die Fahrgastzahlen haben sich sehr gesteigert“, berichtet er.

Nach der offiziellen Einweihung im August 2010 lagen im November des gleichen Jahres die ersten Fahrgastzahlen vor: 63 Nutzer notierte die Gemeinde damals pro Woche. Im März dieses Jahres ergab eine Zählung 2114 Mitfahrer im Monat. „Und das während der Osterferien. Ein stolzes Ergebnis“, findet Martens. Das Angebot habe sich vor allem bei Berufspendlern und Schülern etabliert. „Morgens ist es richtig voll“, sagt Martens.

Die Linie ist nicht nur die jüngste, sondern, was den Bus angeht, auch die kleinste, die durch Stuhr fährt. Zwölf Sitzplätze gibt es in dem Kleinbus, rund 20 Personen finden insgesamt dort Platz.

Mit 16 Haltestellen im Gemeindegebiet startete das Projekt. Einige davon hatte die Kunstschule mit Motiven aus Grönemeyer-Songtiteln verschönert. Mittlerweile haben Fahrgäste die Möglichkeit, an 19 Punkten ein- und auszusteigen.

Die einzige Haltestelle, die nicht auf Stuhrer Gebiet liegt, ist das Roland-Center in Huchting. Seit Mai 2011 nimmt die Grönemeyer-Linie Kurs auf das Einkaufszentrum und bietet somit auch Umstiegsmöglichkeiten auf die Straßenbahn.

Die am besten frequentierte Haltestelle auf Gemeindegebiet ist laut dem Fachbereichsleiter „Stelle Bahnhof“. Die Anwohner hätten sich die Einstiegsmöglichkeit dringend gewünscht, so Martens und nutzten sie nun auch entsprechend. Auf Rang zwei folgt der Haltepunkt bei Real, dicht gefolgt von der Schule Moordeich.

Weitere Einstiegsmöglichkeiten sollen vorerst nicht dazukommen. „Unser Problem ist, dass wir die Linie nicht verschwenken können, sie muss auf der vorgegebenen Strecke fahren“, erläutert Martens. Und die sei mit Haltemöglichkeiten gut bestückt.

Seit Ende des vergangenen Jahres fährt die Grönemeyer-Linie auch sonnabends. Außerdem gibt es wochentags jetzt eine Spätfahrt. Zahlen wollte Martens dazu noch nicht nennen, nur so viel: „Es ist ein guter Wert“.

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