Jahreshauptversammlung des CDU-Gemeindeverbands

Ein Grillen eröffnet heiße Phase des Wahlkampfs

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Die Geehrten und Gratulanten: (v.l.) Uwe Schweers, Hans-Jürgen Herbst, Hedwig von Weyhl, Herbert Bielefeld, Elke-Christiane Krebs, Axel Knoerig, Herbert Schwede, Heiner Lampe, Elisabeth von Wulfen, Thorsten Hegeler, Volker Meyer, Ralph Ahrens und Sabine Sparkuhl.

Stuhr - Die Kommunalwahl im September wirft ihren Schatten voraus, so auch bei der Jahreshauptversammlung des CDU-Gemeindeverbands Stuhr. Nach Auskunft ihres Vorsitzenden Ralph Ahrens suchen die Christdemokraten sogar schon seit vergangenem Jahr Bürger, die für den Rat kandidieren. Der Gemeindeverband habe 2015 mehrere Ortsteile besucht, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Dies werde fortgesetzt, sagte Ahrens am Donnerstagabend.

Bei den vom Kreisvorsitzenden Axel Knoerig geleiteten Vorstandswahlen bestätigten die Mitglieder sämtliche Funktionsträger. In das neu geschaffene Amt der Mitglieder-Beauftragten wählten sie Sigrid Rother. Als Schatzmeisterin erklärte sie, dass sich die Mitgliederzahl bei rund 110 eingependelt habe. Die Bilanz weise einen Überschuss auf, der aber auch benötigt werde, um den Wahlkampf zu bestreiten. Dessen „heiße Phase“ eröffnet laut Ahrens ein „Sommergrillen“ am 5. August im Heiligenroder Meyerhof.

Knoerig lobte das neue Kommunalwahlkampf-Programm, an dessen Formulierung sich einige Mitglieder beteiligt hatten. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Volker Meyer werde er noch zu einem „Kandidaten-Tag“ einladen, um die Teilnehmer auf den Wahlkampf vorzubereiten.

Ausführlich sprach die Versammlung über „Zukunftsthemen für Stuhr“. Demnach bleiben „Dauerbrenner“ wie Bildung, Ausbildung, Arbeitsplätze, flexible Kinderbetreuung, Straßenverkehr, ÖPNV, Leben im Alter und der Bürgerservice wichtige Themen. Heftig diskutierten die Mitglieder über die Erweiterung der Gewerbeansiedlung. „Bei unserer Verkehrslage kann es nicht heißen ,Stuhr ist endlich’“, forderte Herbert Schwede. Es sei Vorsorge zu treffen, dass sich bestehende Betriebe ausweiten und neue ansiedeln können. Aber es gab auch Hinweise auf den großen Bedarf an Flächen, die dafür bereitgestellt werden müssten.

Marco Dreyer hinterfragte die Steuererhöhungen. Es sei unverständlich, dass in Stuhr ein Spitzensteuersatz erhoben wird und der Haushalt trotzdem nicht gedeckt ist. Fraktionsvorsitzender Frank Schröder versprach, beim Gemeindehaushalt die Kostenseite mehr zu beachten „als wir das in der Vergangenheit gemacht haben“.

Da die Kandidaten damit rechnen müssen, auf die Integration der Flüchtlinge angesprochen zu werden, will die CDU Stellungnahmen entwickeln, „die uns von den anderen Parteien abheben“.

Sozialen Wohnungsbau könne sich Stuhr derzeit nicht leisten, erklärte Schröder. Allerdings könnten die für die Flüchtlingsunterbringung erworbenen Immobilien später als preiswerter Wohnraum zur Verfügung stehen. Unterschiedliche Meinungen gab es zur Brinkumer Ortskernsanierung. Es sei schon viel Geld in die Planung geflossen, jetzt müssten endlich Maßnahmen folgen, hieß es.

Schröder freute sich über die Zusage von Vertretern der Jungen Union und der Frauenunion, sich aktiv im Wahlkampf zu engagieren.

bt

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