Gisela Eggers ist die neue Leiterin der Seckenhauser Dienstagsrunde

„Ich habe Erfahrung darin, Sachen zu organisieren“

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Gisela Eggers hat bereits eine Menge Erfahrungen in diversen Ehrenämtern gesammelt.

Seckenhausen - Von Andreas Hapke. Nach dem plötzlichen Tod von Leiter Hermann Helms bestand für die Mitglieder der Seckenhauser Dienstagsrunde kein Zweifel daran, wer dessen Nachfolge antreten soll: Gisela Eggers. „Du hast einen Computer, du hast einen Wagen, du musst das machen“, hieß es. Und Gisela Eggers macht es. Am Dienstag feierte sie ihre Premiere als Chefin des örtlichen Seniorentreffs.

Nun bringt die 68-Jährige, die sich „nicht wie 68 fühlt“, einiges mehr mit als PC und Auto. Vor allem hat sie eine Menge Erfahrungen in diversen Ehrenämtern gesammelt: 15 Jahre lang war sie als Übungsleiterin des Eltern-Kind-Turnens bei der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst tätig, zwei Jahre als Leiterin der Gymnastiksparte. Außerdem hat sie die Bridge-Abteilung der TSG mit ins Leben gerufen.

Von den sportlichen Aufgaben ist sie inzwischen zurückgetreten, „weil mal Jüngere ranmüssen“. Im Orga-Team des Clubs der Alleinstehenden in Weyhe und im Vorstand des deutsch-französischen Freundschaftsvereins mischt sie aber immer noch mit.

„Ich habe Erfahrung darin, Sachen zu organisieren“, sagt Gisela Eggers. So war es letztendlich auch für sie keine Frage, die Leitung der Seckenhauser Dienstagsrunde zu übernehmen.

Jeden zweiten Dienstag im Monat kommen durchschnittlich 15 Senioren im Gebäude der Volkshochschule an der Hauptstraße zusammen. Die Gruppe besteht aus insgesamt knapp 20 Personen, die auch aus der Umgebung anreisen, zum Beispiel aus Bassum oder Weyhe. Mehrheitlich sind es Frauen.

Gisela Eggers stieß vor etwa zwei Jahren hinzu, Hermann Helms hatte sie angesprochen. „In seinem Sinne“ möchte die rüstige Rentnerin die Arbeit weiterführen. Sie lädt zu den Veranstaltungen ein, hält den Kontakt zur Presse, organisiert die Verpflegung – „es gibt immer Torte und Butterkuchen“ –, die Referenten und die Ausflüge. Themen und Ziele will sie nicht vorgeben. „Natürlich unterbreite ich auch Vorschläge, aber die Aktionen beschließen wir gemeinsam“, sagt Eggers.

Am Tag des Treffens kann sie sich auf die Unterstützung aus der Runde verlassen. Eine Stunde vor Beginn sind die ersten Senioren da, um den Tisch zu decken und Kaffee zu kochen. Die einen haben Blumen besorgt, andere bringen Kerzen oder Deckchen mit. „Ich bin für Aufgabenverteilung. Ich brauche Helfer, anders würde ich es gar nicht schaffen“, sagt Eggers.

Für die nächste Runde am 8. März würde sie gerne einen Augenoptiker einladen. Wie wichtig eine solche Beratung ist, weiß sie aus ihrer beruflichen Tätigkeit als augenärztliche Helferin. Gut möglich, dass auch die Polizei mal wieder zu den Treffen stößt. „Das waren tolle Vorträge“, sagt Eggers und fügt hinzu: „Aufklärung ist wichtig für Senioren. Sie werden gerne von Betrügern heimgesucht. Ich denke da an den Enkeltrick und Kaffeefahrten.“

Die nächsten Ausflüge sind unter Dach und Fach: Am Dienstag, 23. Februar, geht es zum Frühstücken in Syke mit anschließender Führung im Kreismuseum. Das traditionelle Fischessen führt die Senioren am Palmsonntag nach Bremen.

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