1 714 Erst- und Folgeberatungen in 2018

Pro Dem gewinnt an Bedeutung

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Freuen sich über Mitgliederzuwachs: (v.l.) Frithjof Troue, Bernd Siedekum, Herbert Bischoff, Axel Stoll, Brigitte Bitter und Uwe Mayer.

Brinkum - Von Rainer Jysch. Knapp 60 Mitglieder des Vereins Pro Dem sind der Einladung zur Jahreshauptversammlung nach Brinkum ins Haus Lohmann gefolgt. „Weit über 360 Mitglieder hat der Verein inzwischen, ein Plus von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr“, berichtete Vorsitzender Frithjof Troue erfreut. Als eine der besonderen Aktivitäten des vergangenen Jahres nannte er den Umzug der Tagesgruppen von Brinkum nach Erichshof. Gerne würde er es sehen, wenn bei der zukünftigen Neugestaltung des Brinkumer Zentrums der Verein mit Räumen berücksichtigt werden könnte.

Viele Spenden seien im Vorjahr anlässlich von Firmenjubiläen oder als Kondolenzspenden geflossen. Dafür sei er sehr dankbar, so Troue. Sein Dank galt auch den über hundert ehrenamtlichen Helfern, die sich teilweise in mehrfacher Funktion in den Verein einbringen.

Bemerkenswert ist nach den Worten Troues eine inzwischen überregionale Wertschätzung des Vereins, der sich zu Beginn des Jahrtausends als Senioren- und Pflegestützpunkt die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen zur Aufgabe gestellt hat. 

So wurde der Gründer und Ehrenvorsitzende Dr. Eberhard Hesse im Oktober vergangenen Jahres auf dem Bundeskongress der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft (DAlzG) in Weimar mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet. Zudem ist Lilja Helms, Leiterin des geronto-sozialen Bereichs von Pro Dem, auf der Delegiertenversammlung der DAlzG in Hannover in den Bundesvorstand der Organisation gewählt worden (wir berichteten).

Lilja Helms informierte über gewachsene Beratungs-, Unterstützungs- und Betreuungsaufgaben innerhalb des Leistungsspektrums von Pro Dem. Auch die Quartiersarbeit in den Gemeinden Stuhr und Weyhe mit den Ansprechpartnern der Nachbarschaft habe sich positiv entwickelt. Für die Stadt Syke habe man in Sachen Quartiersmanagement Beratungsfunktionen übernommen. „Wir sind auch das Senioren-Service-Büro und die regionale Alzheimer-Gesellschaft für Stuhr und Weyhe“, fasste sie zusammen.

„Die Beratung per E-Mail nimmt zu“, ergänzte Helms. Diese ersetze jedoch nicht persönliche Beratungsgespräche sowie Hausbesuche. Gefüllt sei der Kalender zudem mit Vorträgen, Kursen und Schulungsaufgaben. 1 714 Erst- und Folgeberatungen und fast tausend Gruppentermine zitierte Helms aus der Statistik 2018.

Der Etat des Vereins hat mittlerweile ein Volumen von nahezu 600.000 Euro erreicht, wie Schatzmeisterin Brigitte Bitter in ihrem Jahresbericht ausführte. Die Finanzen seien unverändert gesund. Das Jahr 2018 schloss mit einem positiven Ergebnis ab, das den allgemeinen Rücklagen zugeführt werden soll.

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