Gemeindeverwaltung schaut nach möglichen Flächen

SPD will Disc-Golf nach Stuhr holen

Das Runde muss in das Runde: Beim Disc-Golf gilt es, eine Frisbeescheibe in einem Korb zu versenken.
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Das Runde muss in das Runde: Beim Disc-Golf gilt es, eine Frisbeescheibe in einem Korb zu versenken.

Stuhr - Von Sandra Bischoff. Wenn es nach dem Willen der SPD-Fraktion geht, dann ist die Gemeinde bald um eine Attraktion reicher: Die Sozialdemokraten möchten Möglichkeiten schaffen, in Stuhr Disc-Golf zu spielen.

Derzeit prüft die Verwaltung auf Anfrage der SPD-Fraktion, inwieweit es möglich ist, eine solche Anlage zu errichten. „Disc-Golf ist ein populärer Freizeitsport, der aus dem studentischen Umfeld kommt“, sagt Ratsherr Rolf Meyer auf Anfrage.

Die Outdoor-Sportart ist laut der Fraktionsvorsitzenden Susanne Cohrs relativ neu und ein „idealer Familiensport“. Die Teilnehmer werfen eine Frisbeescheibe in dafür vorgesehene Körbe. Jeder versucht, diesen Korb mit möglichst wenig Würfen zu erreichen.

Einige Interessierte, die Disc-Golf auch in Stuhr spielen möchten, seien bereits an den FTSV Jahn Brinkum herangetreten, sagt dessen Vorsitzender Meyer. Dafür müssten aber Voraussetzungen geschaffen werden. „Man muss Flächen für diesen Sport ausweisen, damit es nicht zu Nutzungskonflikten kommt“, sagt der Sozialdemokrat.

Ein Disc-Golf-Parcours ist laut Cohrs einfach und kostengünstig zu errichten. „Eingriffe in die Natur sind nicht erforderlich.“ Zudem fielen keine Instandhaltungsarbeiten an. „Disc-Golf kann man außerdem lebenslang und an 365 Tagen im Jahr spielen“, sagt Cohrs. Die Gemeinde müsste lediglich Zielkörbe und Schilder aufstellen sowie die Abwurfstellen einrichten. „Mit einer solchen Anlage wäre Stuhr um eine Attraktion reicher und würde Spieler aus der gesamten Region anziehen“, glaubt die Fraktionsvorsitzende.

Bürgermeister Niels Thomsen steht dem Ansinnen der Sozialdemokraten positiv gegenüber. „Ich glaube, das ist etwas, das wir gut anbieten können. Vor allem lässt es sich ohne großen Aufwand umsetzen.“ Die Verwaltung befasse sich zurzeit mit dem Thema und schaue nach geeigneten Flächen, berichtet der Rathauschef.

Thomsen kann sich nach eigener Aussage beispielsweise den Brinkumer Schützenplatz gut als Standort für den Parcours vorstellen. „Durch Briseck haben wir dort eine geeignete Zielgruppe: Menschen jüngeren und mittleren Alters, die sich gerne im Freien bewegen.“

Nach den Herbstferien befasst sich der Verwaltungsausschuss mit dem Antrag, um zu diskutieren, ob er weiter im Fachausschuss beraten werden soll.

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