Gemeinde hat 2014 insgesamt 50 Kulturveranstaltungen auf die Beine gestellt

Konzerterlebnisse vor und in der Gutsscheune

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Mr. Joe & Band präsentierten beim Sommerfestival 2014 Songs von Joe Cocker. Archivfoto: hu

Stuhr - Von Sandra Bischoff. Das Gartenkultur-Musikfestival mit der Alphorn-Formation Alpcologne war der Überraschungserfolg im Kulturprogramm des vergangenen Jahres. Laut Edgar Wöltje, Fachdienstleiter Kultur und Städtepartnerschaften im Rathaus, war das Konzert im August das „absolute Highlight für die Besucher“. Aber auch Klassiker wie das Jazzfest standen 2014 wieder auf dem Programm, wie die Kulturstatistik zeigt.

„Es ist schwierig, den Zeitgeist aufzuspüren“, sagt Wöltje. Umso positiver sei es, dass rund 800 Besucher das Konzert der Alphorn-Gruppe Alpcologne in der Varreler Gutsscheune besucht hätten. Denn mit diesem Angebot seien die Verantwortlichen von der klassischen Schiene abgewichen, und trotzdem seien mehr Besucher gekommen, als in die Gutsscheune passen. „Wir haben an diesem Tag Stühle geschleppt ohne Ende“, erinnert sich Wöltje. Ein Teil des Publikums hatte das Konzert außerhalb der Scheune verfolgt. „Es ist beim Gartenkultur-Musikfestival gewollt, dass die Leute picknicken. Wir hatten die Türen weit geöffnet und extra eine Außenübertragung vorbereitet, das war auch gut so.“

Insgesamt weist die Gemeinde für das vergangene Jahr 50 kulturelle Veranstaltungen mit durchschnittlich 227 Besuchern aus. Hinzu kommen 13 Angebote für Kinder mit im Schnitt 134 Gästen.

Beim Kulturprogramm für Erwachsene zogen laut Wöltje vor allem die Klassiker das Publikum an. So besuchten insgesamt 492 Gäste das Neujahrskonzert der Klassischen Philharmonie Nordwest, 392 Zuhörer das dreitägige Jazzfest im Januar, 472 kamen zum Irish-Spring-Festival und 468 zu „Oper und Operette auf dem Lande“. „Viel mehr Besucher passen auch nicht in die Gutsscheune“, sagt Wöltje. Auch das relativ neue Angebot, die Akkordeonale Ende April, wurde mit 366 Besuchern gut angenommen, ebenso das Herbstkonzert der Klassischen Philharmonie mit 430 Zuhörern.

Die Konzerte in Kooperation mit dem Verein „A heart for Stuhr“ lockten im vergangenen Jahr ebenfalls Besucher in die Gemeinde. Allen voran das Sommerfestival mit 1647 Gästen. Aber auch der Auftritt der Irish Bastards mit 262 Interessierten, „Musical meets Rock & Pop“ mit 329 Besuchern und das Konzert von Edo Zanki (231) waren gut nachgefragt.

Enttäuscht zeigt sich Wöltje über den geringen Zuspruch beim zweiten Konzert der Reihe „Women in (e)motion“. Lediglich 29 Interessierte wollten Samantha Martin & The Haggrad sehen. „Uns ist nicht klar, warum so wenige Besucher dort waren“, sagt Wöltje.

Allerdings weist Bürgermeister Niels Thomsen darauf hin, dass die Gemeinde mit dem Programm den Kulturauftrag zu erfüllen habe und nicht das Geldverdienen im Vordergrund stehe.

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