Mit Gästeführerin Edith Sindermann schauen sich die Radler Blumen- und Pflanzenwelten an

Unterwegs zu Gärten in der Umgebung

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Fünf Teilnehmer haben Gästeführerin Edith Sindermann (3.v.l.) auf ihrer Tour begleitet.

Stuhr - Trotz der brütenden Hitze haben am Sonnabend fünf Teilnehmer die Gästeführerin Edith Sindermann auf ihrer Garten-Radtour begleitet. „Schönes Wetter wollten wir für diese Tour ja haben, aber so schön musste es auch wieder nicht sein“, meinte Sindermann. Bei der Abfahrt herrschten fast 34 Grad im Schatten.

Gleichwohl wollte die Gruppe etwa 25 Kilometer zurücklegen und dabei zunächst in Groß Mackenstedt den Garten der Familie Peiers ansehen. „Ich schaue mir gerne schöne, gepflegte Gärten an“, meinte eine der Teilnehmerinnen, die bereits eine Anfahrt aus Heiligenrode hinter sich hatte. Alle waren sich einig: „Jeder Garten ist anders.“ Daher lohne sich eine solche Tour für jeden Gartenfreund.

Familie Peiers begrüßte die Gruppe mit Erfrischungen, und anschließend ging es in den Garten. Angesichts des schmalen Grundstücks hatte dort niemand eine solch sehenswerte Blumen- und Pflanzenwelt erwartet. Um so überraschter waren alle von dem Gelände, durch das sich auf einer Länge von fast 80 Metern ein schmaler Bachlauf schlängelte und schließlich in einem gepflegten Teich mündete. „Auf die Idee muss man erstmal kommen“, meinte eine Besucherin. Die Gäste schlenderten am Bach entlang, schauten sich den Teich an und bedankten sich bei ihren freundlichen Gastgebern.

In Erichshof begrüßte Sonja Pade die inzwischen auf drei Teilnehmer geschrumpfte Gruppe. Sie hatte für die Gestaltung ihres Gartens ein eigenes Konzept entwickelt, weil dieser an drei Seiten an ihr Wohnhaus grenzt. Mit viel Liebe zum Detail hatte sie das Grün nach Themen aufgeteilt, wobei im nördlichen Bereich der alte Baumbestand und eine Laube den Mittelpunkt bildeten. Zahlreiche Amphoren und andere Blumenampeln sorgen für ein sommerlich-buntes Bild, das durch unterschiedliche Einfassungen weiter aufgelockert wird. „So ein Garten ist nie endgültig fertig“, waren sich Gastgeberin und Besucher einig. Überall war der grüne Daumen von Sonja Pade erkennbar. Nach erfrischenden Getränken traten die Radler ihren Heimweg an.

bt

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