Verein stellt in seiner Jahreshauptversammlung ausgearbeitetes Konzept vor

FTSV wünscht sich neue Halle

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Der Vorsitzende Rolf Meyer (r.) und seine Stellvertreterin Marliese Brandes (2.v.r.) mit den Geehrten.

Brinkum - Der FTSV Jahn Brinkum blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2015 zurück. Wie der Vorsitzende Rolf Meyer auf der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend berichtete, stieg erstmals nach drei Jahren auch die Mitgliederzahl wieder an. Mit 3. 010 ist der FTSV der zweitgrößte Sportverein im Kreissportbund Diepholz.

Meyer sieht die Trendwende vor allem in der Qualität der Übungsleiter und in der Vielzahl der Angebote mit rund 20 Sparten sowie zahlreichen Fitness-, Gesundheits- und Präventionsmaßnahmen begründet. Damit dieser Standard erhalten bleibe, investiere der Verein regelmäßig Geld in die Aus- und Fortbildung der Übungsleiter.

Aber auch um die Sportstättenplanung macht sich der Vorstand Gedanken, zumal die Hallen an der KGS Brinkum sanierungsbedürftig sind. Der Vorstand hat ein eigenes Konzept entwickelt und dieses der Gemeinde unterbreitet. Von der Umsetzung der Planung würden sowohl der Verein als auch die Gemeinde profitieren, führte Meyer aus. Während der Sanierung müsse mit Einschränkungen im Schul- und Vereinssport gerechnet werden, zumal es keine Ausweichmöglichkeiten gebe. Daher sei es wichtig, dass in der Nähe zur KGS Brinkum eine Ersatzhalle entstehe. Er machte den Vorschlag, auf der neuen Sportfläche der Tennisanlage eine Zweifelderhalle zu bauen. Sollte es rechtzeitig zum Bau kommen, könnte auf eine kostenintensive Modernisierung der Sporthalle Jahnstraße verzichtet werden, deren Sanierung im Sportförderplan höchste Priorität genießt.

Die Kosten für den Umbau der maroden Halle sind nach Meyers Schätzung nicht geringer als der Bau einer neuen. So sei eine Win-Win-Situation gegeben, denn die Gemeinde könnte die Halle abreißen lassen und das Gelände einschließlich des Boule-Platzes und des alten Budelmannschen Grundstücks als Bauland verkaufen.

Für den Verein hätte es den Vorteil, dass alle Sportstätten in unmittelbarer Nähe zum Vereinsheim lägen.

Über die gesunde finanzielle Situation des Vereins informierte Geschäftsführerin Elke Gärtner. „Wir haben innerhalb der vergangenen 15 Jahre sämtliche Kredite in Höhe von rund 640.000 Euro zurückgezahlt und sind wieder schuldenfrei“, berichtete sie. Auch das „boVital“ habe sich finanziell erholt.

Über die große gesellschaftliche Rolle, die der FTSV in der Gemeinde spielt, informierte Dieter A. Heide. Der Verein lädt zu Seniorenveranstaltungen ein, beteiligt sich an Märkten und Ausstellungen in Brinkum und veranstaltet den Neujahrsempfang mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und den Nachbarvereinen.

Von sportlichen Erfolge berichteten die Abteilungsleiter. Angela Peters erklärte, dass die Handballsparte gemeinsam mit den Nachbarvereinen TSG Seckenhausen-Fahrenhorst und TV Stuhr eine Spielgemeinschaft bilden wird, um in allen Altersklassen Möglichkeiten anbieten zu können.

Wie Gerd-W. Bode berichtete, besteht die Boule-Gruppe seit nunmehr 25 Jahren und beabsichtigt, im Spätsommer ein Jubiläumsturnier zu veranstalten.

Die Wahlen verliefen sehr zügig, denn alle Vorstandsmitglieder kandidierten für weitere zwei Jahre und wurden ohne Gegenstimmen im Amt bestätigt. Für den verstorbenen Sportwart Jürgen Rulfs wählte das Gremium Ralf Stark neu, der Posten des Schriftwarts dagegen bleibt weiterhin unbesetzt.

bt

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