FTSV freut sich über „boVital“-Anbau

Sanitärbereich an Jahnstraße ist „peinlich“

Die zweite Vorsitzende Marliese Brandes (r.) mit den Jubilaren des FTSV: (v.l.) Angela Peters, Karsten Tietjen, Erika Petersen, Jürgen Schneider, Heinrich Waßmann, Petra Brock, Lisa Busch. - Foto: Jysch

Brinkum - Rund 40 Mitglieder waren am Donnerstagabend zur Jahreshauptversammlung des FTSV Jahn Brinkum ins Vereinsheim „Brock’s Haus“ gekommen. Als größter Sportverein in Stuhr und als zweitgrößter im Landkreis blickt Jahn Brinkum auf eine 132-jährige Geschichte zurück.

Im vergangenen Jahr hatte der Verein einen leichten Rückgang bei der Mitgliederzahl auf knapp 3 000 zu verzeichnen. Einen gewissen Ausgleich habe er jedoch durch neue Mitglieder im Fitnessbereich erzielt, wie der Vorsitzende Rolf Meyer mitteilte. „Die beiden Sporthallen bei der KGS sind in die Jahre gekommen und weisen einen hohen Reparaturbedarf aus“, sagte Meyer. Die Beseitigung der Schäden werde sich über mehrere Monate erstrecken. Die Arbeiten seien zwar im Sportförderplan mit der höchsten Priorität enthalten, die dafür erforderlichen Mittel aber im Haushalt noch nicht eingeplant. Eine Lösung für die während der Sanierungsphase zu erwartenden Einschränkungen im Schul- und Vereinssport zeichne sich noch nicht ab. „Seit 2013 ist der Sanierungsbedarf bekannt“, wunderte er sich über die Verzögerungen, die seiner Meinung nach auch für Kostensteigerungen mitverantwortlich seien. „Positiv ist aber, dass das Dach der KGS-Halle 1 in diesem Jahr während des laufenden Sportbetriebs saniert wird.“

Unter „Verschiedenes“ monierten einige Mitglieder den Zustand des Sanitärbereichs in der Sporthalle an der Jahnstraße. Die Heimteams würden grundsätzlich zu Hause duschen, aber auch Gastmannschaften würden den Sanitärbereich aus hygienischen Gründen meiden. „Das ist peinlich“, waren sich alle einig. Solange keine endgültigen Beschlüsse über eine Erneuerung der gesamten, aus den 1950er-Jahren stammenden Halle bestünden, mache es keinen Sinn, viel Geld in eine aufwändige Renovierung von Toiletten und Duschen zu stecken, so Meyer. Der Vorstand regte als Zwischenlösung den Austausch der vier Toilettenschüsseln an. Da der Verein nur Nutzer der Halle sei, wolle man das Thema erneut mit der Gemeinde besprechen. Erfreut zeigte sich Meyer über den kürzlich fertiggestellten Erweiterungsbau des „boVital“, in der seit Ostern die Cardio-Abteilung untergebracht ist (wir berichteten).

Kassenwartin Elke Gärtner berichtete über die Abschlusszahlen 2016, wobei sie ein positives Bild mit soliden Verhältnissen präsentierte. Aus Gründen der Übersichtlichkeit will der Verein künftig alle Beiträge monatlich einziehen. „Die Höhe des Jahresbeitrages ändert sich nicht“, bestätigte Meyer.

Für seine besonderen Verdienste erhielt „Urgestein“ Jürgen Schneider die goldene Ehrennadel. Auf fast allen Positionen hatte er sich während seiner langjährigen Mitgliedschaft in die Vereinsarbeit eingebracht. Wiedergewählt wurde Otto Kähler als Mitglied im Ältestenrat. - rjy

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