Frühjahrs- und Gewerbeschau im April

80 Prozent der Stände vergeben

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Rainer Mewe, zweiter Vorsitzender der Brinkumer Interessengemeinschaft, informiert über den Stand der Planungen für die 13. Die Frühjahrs- und Gewerbeschau.

Brinkum - Von Andreas Hapke. Mit ihrer 13. Frühjahrs- und Gewerbeschau treffen die Brinkumer Interessengemeinschaft (Big) und die Interessengemeinschaft Stuhrer Unternehmen (Isu) offenbar den Nerv der Aussteller. Für die Veranstaltung, die vom 15. bis 17. April über die Bühne geht und wieder unter dem Motto „Das Schaufenster für Stuhr und umzu“ steht, sind bereits 97 der 120 Stände vergeben. Das sind rund 80 Prozent der Kapazitäten. Der zweite Big-Vorsitzende Rainer Mewe rechnet erneut mit 15000 Besuchern auf dem Festplatz an der Bassumer Straße.

Nach dem Motto „Nach der Gewerbeschau ist vor der Gewerbeschau“ hatten sich die Organisatoren frühzeitig zu einer Manöverkritik zusammengesetzt. Ergebnis laut Mewe: An dem Konzept von 2013 ändert sich für 2016 nichts. „Die Aussteller waren damit zufrieden“, berichtet Mewe. Der Run auf die Stände spricht für sich: Seit Mitte September können sich die Gewerbetreibenden für die Veranstaltung anmelden, Mitte Oktober waren 50 Prozent der Plätze weg. „Das waren alles Wiederholungstäter“, stellt Mewe fest. „Offenbar lohnt sich die Sache für sie.“

Bis zu 70 Prozent

„Wiederholungstäter“

Insgesamt schätzt der Big-Vize den Anteil derer, die sich den Gewerbemarkt alle drei Jahre fest in ihrem Terminkalender notieren, auf bis zu 70 Prozent. Die Beschicker stammen hauptsächlich aus der Region, wie auch die meisten Besucher aus Stuhr und den Nachbargemeinden kommen. „Die regionale Ausrichtung ist gewollt.“

In den vier Zelten mit einer Gesamtfläche von 3000 Quadratmetern tummeln sich Vertreter unterschiedlicher Branchen, etwa Baugewerbe, Altenpflege, Energieversorgung und Vereinsbedarf. Um das Besticken von Textilien geht es ebenso wie um neueste Hifi-Technik, Möbel nach Maß, Spielwaren, Wellness und barrierefreies Wohnen.

Alles in allem stehen als Ausstellungsfläche 15000 Quadratmeter zur Verfügung, wobei das Freigelände überwiegend den Autohäusern vorbehalten ist. Auch für 2016 hätten bereits fünf Betriebe zugesagt, mit weiteren befinde sich Marktmeister Jürgen Schmidt in Gesprächen, sagt Mewe. Seiner Auskunft nach sind auf dem Außengelände noch neun Plätze frei, in den Zelten sind es 15. „Schmuck und Mode würden wir uns noch wünschen.“

Die Zelte kommen in diesem Jahr etwas exklusiver daher, weil die Gänge mit Teppich ausgelegt sind. Dass auch die Stände von Schau zu Schau an Qualität gewinnen, sei hingegen allein dem Engagement der Aussteller zu verdanken, sagt Mewe.

Soll, wie bei der Bassumer Aktiba, Eintritt erhoben werden? Soll es einen größeren Schauteil geben? Fragen wie diese tauchen laut Mewe „immer wieder mal“ auf. „Der Vorteil von Eintritt wäre, dass ein spezielles Publikum käme, das zum Zeitpunkt der Ausstellung auch Bedarf hat.“ Andererseits profitierten die Gewerbetreibenden gerade davon, dass sie einfach für sich werben könnten und sich die Besucher vielleicht zwei Jahre später an ihre Leistungen erinnern.

Was das Showprogramm angeht: In diesem Punkt habe Caterer Christian Schlemm vom A1-Hotel freie Hand. „Die Zelte stünden ab Mittwoch vor der Schau zur Verfügung“, sagt Mewe. Auf jeden Fall laden die Organisatoren für Samstag zum Ausstellerabend ein, für den Schlemm wieder einen Überraschungsgast angekündigt hat. Mehr Programm wird es wohl vorerst nicht geben. Doch auch für die Zukunft gilt: Volksfestcharakter soll die Veranstaltung nicht haben.

• Die Frühjahrs- und Gewerbeschau öffnet am Freitag, 15. April, um 13 Uhr für geladene Gäste. Besucher können an diesem Tag von 15 bis 19 Uhr über das Gelände bummeln. Am Sonnabend ist das von 11 bis 19 Uhr möglich, am Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Weitere Infos gibt es im Internet.

www.stuhrer-gewerbemarkt.de

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