Filiale in Briseck schließt / Zahnarzt will ebenfalls gehen

Fressnapf zieht von Brinkum nach Groß Mackenstedt

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Fressnapf schließt im September seine Pforten an der Jupiterstraße. Die Zahnarztpraxis darüber will in den kommenden Jahren an die Bassumer Straße ziehen.

Brinkum - Von Sandra Bischoff. Die Fressnapf-Filiale im Nahversorgungszentrum Briseck schließt im September ihre Pforten. Das bestätigte die Pressesprecherin des Krefelder Franchise-Unternehmens, Silke Lenz, auf Anfrage. Allerdings bleibt das Geschäft für Tiernahrung und Tierzubehör in Stuhr: Die neue Adresse lautet dann Propstraße.

„Der Mietvertrag an der Jupiterstraße läuft aus“, erklärt Lenz. Das Unternehmen habe sich wegen der „attraktiven Lage“ für Groß Mackenstedt entschieden.

Mit knapp 800 Quadratmetern ist das ehemalige Takko-Ladenlokal in der Nähe des Dänischen Bettenlagers rund 100 Quadratmeter größer als die jetzige Filiale. Dadurch werde auch das Sortiment ausgeweitet. „Wir bieten dann mehr Zubehör, zum Beispiel für Hunde.“ Tiere wird es im Fressnapf nach wie vor nicht zu kaufen geben, „dazu ist das Geschäft dann doch zu klein“.

Die Franchise-Nehmerin Sybille Geldermann geht nicht mit an den neuen Standort. Laut Lenz widmet sie sich ihrem Fressnapf-Geschäft in Wildeshausen. Stattdessen übernimmt Bernd Romanowski die Filiale. Er betreibt bereits einen Markt in Delmenhorst. Erstmals öffnet der Laden am 21. September seine Türen für die Kunden. Die offizielle Einweihung mit Aktionen ist vom 24. bis 26. September angesetzt, sagt Lenz.

Die Filiale an der Jupiterstraße schließt voraussichtlich um den 15. September ihre Pforten. Die drei Mitarbeiter werden nicht übernommen. Sieben bis acht Angestellte will Romanowski in Teilzeit beschäftigen, zwei davon sind Auszubildende. „Wir arbeiten die Kollegen derzeit in Delmenhorst ein“, sagt er.

Auch die Zahnarztpraxis Michalides und Lang will sich räumlich verändern. Wie berichtet hatte Milan Michalides den ehemaligen Niedersachsenhof an der Bassumer Straße gekauft, um dort eine Zahnklinik mit Labor einzurichten. Praxismanagerin Denise Göbber bestätigt das Vorhaben auf Anfrage erneut. Allerdings habe die Gemeinde den ursprünglichen Bauantrag abgelehnt, weil das Vorhaben zu modern sei und nicht ins gängige Ortsbild passe, so Göbber. Für die zweite Version gebe es bereits eine mündliche Zusage. Auf dem Grundstück soll bis 2017 außerdem ein kleines Restaurant und eine Ladestation für Elektroautos entstehen, heißt es auf der Homepage der Praxis.

„Der Bauantrag für das Labor ist genehmigt“, sagt Dagmar Boenig-Willert, Leiterin der Abteilung Bauordnung im Rathaus. „Für alles weitere liegt uns kein Antrag vor.“

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