Sicherheitskonzept geht voll auf

Freiluftfete der Landjugend lockt mehr als 2500 Gäste an

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DJ Markus unterhält die Gäste der Landjugend mit eingängiger Musik und einer dazu passenden Lichtshow.

Bürstel - Von Sigi Schritt. Bis in die frühen Morgenstunden haben die Gäste der Freiluftfete auf dem Bürsteler Festplatz gefeiert. DJ Markus zog alle Register und wechselte regelmäßig die Musikrichtung, um jedem Geschmack etwas zu bieten.

Marc Schwarting vom Vorstand der Landjugend zog gestern Nachmittag eine erste positive Bilanz. Zu diesem Zeitpunkt war das Festgelände nach seinen Worten längst aufgeräumt: Rund 40 Helfer waren nur mit sehr wenig Schlaf ausgekommen. Sie begannen nach dem Ende der Tanzveranstaltung mit dem Rückbau. Gegen 14 Uhr erinnerten nur noch Bierwagen und das Zelt an den Partyort, der in der Nacht zu gestern mehr als 2500 Gäste angelockt hatte.

Es blieb laut Schwarting erneut „eine friedliche Feier“. Das lag auch am veränderten und besonderen Sicherheitskonzept. Wie das Vorstandsmitglied erklärte, hatten Gemeinde und die Landjugend gemeinsam mit der Polizei sowie dem örtlichen Sicherheitsdienst WWS aus Brinkum das Konzept feinjustiert. 

Dazu gehörte, dass zwei Streifenwagen des Weyher Polizeikommissariats am Eingang des Festplatzes stationiert waren und bei Bedarf weitere Kräfte herbeigerufen werden konnten. „Die Beamten und die Kräfte der Sicherheitsfirma von Rainer Cohrs arbeiteten Hand in Hand“, lobte Marc Schwarting. 

Heute brauchen Singles nur noch ein Handy zur Kontaktaufnahme

Das klappte ganz gut, versicherte der Weyher Einsatz- und Streifendienstleiter Holger Baur zwei Stunden vor dem Ende des Einsatzes. Bis 2 Uhr hatten die Beamten bereits einen 15-Jährigen ins Krankenhaus geschickt, eine Person in die Leester Zelle gebracht und außerdem nach Feststellungen der Personalien einige Platzverweise ausgesprochen. Mit anderen Worten: Einige Gäste mussten vorzeitig das Festgelände verlassen.

Die meisten Partygäste haben davon aber kaum etwas mitbekommen: Sie tanzten und flirteten kräftig. Hatten früher Singles immer einen Stift und Zettel parat, um die Nummer der begehrten Person aufzuschreiben, genügt heute ein Handy. 

Da tippt schon mal eine Frau ihre Mobilfunknummer in das Handy eines Partygastes ein. Der Vorteil: Wenn die Musik zu laut ist, kann man sich gleich schon mal die erste Liebesnachricht schicken. In der Seniorlounge ist es immer wieder ein beliebtes Thema, wie einige der älteren Gäste sich auf einer zurückliegenden Fete verliebten.

Im kommenden Jahr soll es eine andere Musikanlage geben

Dass sich die Temperaturen in der Nacht zu gestern bis zu sieben Grad abkühlten und das Wetter sich nasskalt anfühlte, machte weder den Gästen noch den rund 120 Helfern der Landjugend, die in Doppelschichten bedienten, acht Feuerwehrleuten und den Helfern der Bremer Johanniter etwas aus.

Eine Neuerung will die Landjugend im nächsten Jahr einführen: Sie möchte eine andere Anlage einsetzen, weil laut Schwarting die Musik bisher zu „sehr basslastig“ war. Anfang November will die Landjugend alle Helfer zu einer Nachfeier in einen Beachclub einladen.

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